Im Autofahrerland USA machen immer weniger Jugendliche ihren Führerschein - laut einer Studie von US-Forschern hängt das auch mit dem Internet zusammen. Die Zahl der 17 bis 19-Jährigen US-Amerikaner mit Führerschein sank in den vergangenen 30 Jahren von 80 auf 60 Prozent, teilten Wissenschaftler des Instituts für Transport-Forschung im US-Bundesstaat Michigan mit.
Die Forscher verglichen die Internetnutzung und die Zahl der Führerschein-Besitzer in 15 Ländern - darunter beispielsweise die USA, Deutschland, Spanien, Japan und die Schweiz. „Wir haben herausgefunden, dass in Ländern mit einer höheren Internet-Nutzung die Zahl der jungen Autofahrer tendenziell geringer ist“, sagte der Co-Autor der Studie, Michael Sivak. „Das legt nahe, dass der virtuelle Kontakt über elektronische Medien bei jungen Menschen das Bedürfnis nach wirklichem Kontakt reduziert.“
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In Deutschland nahm demnach die Zahl der 18 bis 24-Jährigen ohne Fahrerlaubnis zwischen 2002 und 2008 leicht von 85 auf 84 Prozent ab. Allerdings untersuchten die Forscher die Gründe für Deutschland nicht näher.
dpa


























