Vor allem im Vergleich zu Ein-Euro-Jobs verspreche diese Art der Förderung einen weitaus größeren Vermittlungserfolg, geht aus einer am Montag veröffentlichten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Auch schulische Trainingsmaßnahmen verhelfen Arbeitslosen seltener zu einem regulären Job als betriebliche Praktika, berichtete die Denkfabrik der Bundesagentur für Arbeit (BA).
Wer verdient was?
Die Autoren der Studie, die rund 400 000 Fälle untersucht haben, führen die guten Jobchancen im Falle eines betrieblichen Praktikums vor allem auf den direkten Kontakt zum Arbeitgeber zurück. Jobsucher erhielten dadurch die Gelegenheit, dem Chef unmittelbar zu beweisen, dass sie die richtigen Bewerber seien. Allerdings schließt das IAB auch Mitnahmeeffekte nicht aus: So gebe es sicherlich Fälle, in denen sich Chefs längst für einen Bewerber entschieden hätten, aber die Förderung der Arbeitsagentur nutzten, um die Probezeit zu verlängern oder einen Bewerber eine gewisse Zeit lang ohne Entlohnung zu beschäftigen.
dpa























