Dicke Luft: Paare zoffen sich selten ums Geld

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Laut einer GfK-Umfrage bekommt nur jeder Siebte Schwierigkeiten mit seinem Partner, wenn er falsch mit dem Geld umgeht. Foto: Bodo Marks

Streit kommt in den besten Beziehungen vor. Doch laut einer GfK-Umfrage spielt Geld dabei nur selten eine Rolle. Nur wenn Kinder im Haushalt leben, gibt es schneller mal Krach um die Finanzen.

Nürnberg (dpa/tmn) - Bei Geld hört die Freundschaft auf - aber offenbar nicht die Beziehung. Laut einer repräsentativen GfK-Umfrage sind sich rund 84 Prozent der Männer und Frauen mit ihren Partnern einig, wofür sie ihr Geld ausgeben.

71 Prozent sagen, dass sie sich mit dem Partner so gut wie nie über Geld streiten. Nur bei größeren Anschaffungen knirscht es bei der Hälfte (50 Prozent) bei der Frage, wie viel Geld für was ausgegeben werden soll. Fast jeder Siebte (14 Prozent) gibt an, dass ihm der Partner Vorhaltungen macht, wie er mit Geld umgeht. Das beklagen mit 17 Prozent häufiger Männer als Frauen (10 Prozent).

Zoff gibt es bei Paaren, wenn in deren Haushalt Kinder bis 15 Jahre leben. Hat der Partner mehr Geld ausgegeben als zur Verfügung steht, führt das bei 22 Prozent zu Auseinandersetzungen - ohne Kind ist das nur bei 12 Prozent der Fall. Insgesamt befragte die GfK im Auftrag der Zeitschrift "Baby und Familie" 1203 Personen ab 14 Jahren, die in einer Ehe oder Partnerschaft zusammenleben. Die Erhebung dauerte vom 2.10.2015 bis zum 16.10.2015.

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