Ganz besonders amüsant fanden wir folgenden Pressebericht zum "Fensterln" der Polizeiinspektion Altötting:
Hier der Bericht im Original:
"Wer sich über die Eigentümlichkeiten der bayerischen Sprache zuverlässig informieren will, schlägt gemeinhin in Johann Andreas Schmellers „Bayerischem Wörterbuch“ aus dem Jahre 1827 nach. Dort wird das zum Fensterln notwendige Kammerfenster als der Ort beschrieben, hinter dem „ein unverheirathetes, mannbares Mädchen schläft.“ An ihm „seufzen die noch unerhörten ländlichen Liebhaber, freuen sich ihres Glückes die Erhörten, jammern und verzweifeln oder trotzen und schelten die Verschmähten.“
Eine besondere Gefahr beim Fensterln - hier zitiert Schmeller den wortgewaltigen Barockprediger Abraham à Santa Clara - konnte aufgrund der lauen Wochenendetemperaturen jedoch ausgeschlossen. Es sind dies die „Eiszöpff“ die winters unter der Nase hängen, weil der Liebhaber „ein halbe Nacht den Kopff zum Fenster hinein“ hält!"









