Gelenkige Bulgaren wollten Polizei täuschen

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Bad Feilnbach - Fliegender Fahrerwechsel auf der Autobahn: Dieses Manöver zweier gelenkiger Bulgaren ging jedoch schief, denn die Polizei hatte es mit "großem Interesse" verfolgt.

Sehr gelenkig zeigten sich zwei Bulgaren, als sie am Mittwochvormittag auf der Autobahn bei Bad Feilnbach eine drohende Kontrolle der bayerischen Schleierfahnder ahnten. Die Polizisten der PI Fahndung Rosenheim hatten kurz zuvor ihren Ford Mondeo mit deutschen Kurzzeitkennzeichen überholt.

Dies wertete der 41-jährige Fahrer als ungutes Zeichen, bremste den Wagen auf dem Standstreifen stark ab, stürzte sich nach hinten in den Fond, während sein 37-jähriger Beifahrer im selben Moment auf den Fahrersitz schlüpfte, um sofort wieder Fahrt aufzunehmen. Die Polizisten verfolgten dieses Manöver mit „großem Interesse“ und lotsten das Auto wie geplant auf den nächsten Parkplatz zur intensiven Kontrolle.

Die beiden Bulgaren gaben sich freundlich und siegessicher. Während der nunmehrige Fahrer, wie von den Polizisten erwartet, eine Fahrerlaubnis vorweisen konnte, sah sich der Bulgare im Fond des Pkw dazu nicht in der Lage. Ihr Pech: beide Fahnder hatten sich bereits beim Vorbeifahren den tatsächlichen Fahrer genau angesehen. Auf Vorhalt gaben die Bulgaren ihr Täuschungsmanöver zu. Eine Anzeige wegen des Verdachtes auf Fahren ohne Fahrerlaubnis folgte.´

Pressemeldung PIF Fahndung Rosenheim

Rubriklistenbild: © picture-alliance / dpa/dpaweb

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