Freitag der 13.

Die 13 kuriosesten Fakten zum Unglückstag

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Wenn der 13. des Monats auf einen Freitag fällt, soll das ein riesen Unglück geben. Aber wieso eigentlich? Die Zahl 13 gilt aus mathematischer Sicht als besondere Zahl. Sie ist eine Primzahl, das heißt, sie ist nur durch sich selbst teilbar. Allein deshalb sticht sie als Zahl heraus.Viel ist auch aus dem Christentum ableitbar. Die Zahl 12 bezeichnet in der Bibel eine harmonische Zahl, beim Abendmahl vor der Kreuzigung saßen jedoch 13 Personen am Tisch. Der Volksmund bezeichnet die Zahl 13 als "Das Dutzend des Teufels".
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Andere denken, dass der Unglückstag , genau wie andere Feste, aus den USA importiert wurde.So wie wir Muttertag und Halloween aus Amerika importiert haben, wurde auch Freitag der 13. im Zuge eines allgemeinen Kulturtransfers aus den USA eingeführt. Dabei verbinde die Spaßgesellschaft von heute - anders als die Menschen vor der Aufklärung - keine echte, elementare Angst mit den abergläubischen Vorstellungen. Freitag der 13. sei vielmehr ein "nicht ernsthaftes Kokettieren mit dem Unglück". Deshalb sei Freitag der 13. in der Wirklichkeit auch kein ausgesprochener Unglückstag. Oder?
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Einer der schwärzesten Tage in der Geschichte war wohl auch der Börsencrash von 1929.Er gilt als "Schwarze Freitag" und als spektakulärster Börsencrash des 20. Jahrhundert, obwohl er eigentlich an einem Donnerstag begann.Die Schwarzen Tage vernichteten Milliardenvermögen und rissen die gesamte Welt in eine tiefe Wirtschaftskrise. Fast 25 Jahre dauerte es, bis sich die Märkte von dem Schock erholten. Dieser Tag war für viele Anleger der schwärzeste Freitag in der Geschichte und das Datum wird wohl für immer eine Legende bleiben.
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Eines der kuriosten Ereignisse ist wohl auch der Untergang der Costa Concordia am 13. Januar 2012 vor der italienischen Insel Giglio. Aufgrund eines verfehlten Manövers war die "Costa Concordia" mit 4200 Insassen verunglückt. 32 von ihnen starben. Laut Berichten italienischer Medien sprangen einige Passagiere nach dem Auflaufen des Schiffs aus lauter Panik sogar ins Meer. Ein 70-Jähriger erlitt in dem kalten Wasser einen Herzinfarkt und starb.Für die "Costa Concordia" war der 13. wohl doch ein schwarzer Tag im Kalender.
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Mache nehmen den Aberglauben um Freitag den 13. aber dann doch zu Ernst. Manche Hotels verzichten sogar auf die Zimmernummer 13. Oder in einigen gibt es das 13. Stockwerk einfach gar nicht, zum Beispiel im Hotel Ibis Paris La Défense Centre. Ebenso in Wolkenkratzern in den USA. 40 Prozent von ihnen haben keinen 13. Stock. Auch bei Schiffen fehlt manchmal das 13. Deck. In einigen Straßen wird die Hausnummer 13 einfach ausgelassen bzw. mit 12 ½ oder 12A ersetzt. Aber wenn es doch ein Haus Nummer 13 gibt, ist dieses oftmals günstiger.
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Auch Fluglinien können den "Dreizehnten" einfach nicht leiden!Fluglinien besitzen oftmals, aus Sicherheitsgründen, keine 13. Reihe. Laut Swoodoo.com waren sogar Flüge am Freitag, dem 13. Mai 2011 5% günstiger als an anderen Freitagen im selben Monat. Vielleicht ist der Tag also doch ein Glückstag!Selbst bei der Formel 1 hält sich der Aberglaube. Die Startnummer 13 wurde in der Regel nicht vergeben, zuletzt startete Divina Galica 1976 mit der Startnummer 13. Sie war eine sehr erfolgreiche Rennfahrerin. Unglück hat ihr die Zahl also nicht gebracht.
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Auch in der Filmszene spielt der Freitag der 13. eine große Rolle. So gibt es diverse Filme, die den gleichen Titel tragen. Die wohl bekannteste Filmreihe "Freitag der 13". Freitag der 13. ist eine US-amerikanische Horrorfilm-Reihe, die auf den Slasher-Film Freitag der 13. von Sean S. Cunningham aus dem Jahr 1980 zurückgeht. Die Filmreihe ist mit bisher elf Teilen und einem Spin-off die langlebigste Horrorfilm-Reihe. Zusammen mit der Halloween- und der Nightmare-Reihe zählt sie zu den Klassikern des Mainstream-Horrorfilms.
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Arnold Schönberg war ein österreichischer Komponist und Musiktheoretiker. Er war krankhaft abergläubisch. Er hatte panische Angst vor der Zahl 13. Eine Wahrsagerin hatte den Komponisten in seiner Jugend prophezeit, dass ihm die Zahl dreizehn Unglück bringen würde. Er hat sein ganzes Leben danach gerichtet. Er ist der "Dreizehn" immer und überall aus dem Weg gegangen. Er hat sich zum Beispiel im Theater nie in die dreizehnte Reihe gesetzt, entsprechende Termine abgesagt oder verschoben.Vielleicht war seine Angst vor der "Dreizehn" auch berechtigt. Denn er wurde am 13. September 1874 geboren und starb am 13. Juli 1951.

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