Führerschein als "Bonus" beim Autokauf

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Kiefersfelden - Bei der Kontrolle eines Autofahrers stellten die Polizisten fest, dass der Führerschein des 29-Jährigen gefälscht ist. Der Fahrer hatte eine passende Erklärung parat.

Montagnacht um 4 Uhr kontrollierten die bayerischen Schleierfahnder der Polizeiinspektion Fahndung Rosenheim an der Tank- und Rastanlage Inntal-Ost bei Kiefersfelden einen Kleintransporter, Mercedes Sprinter, mit polnischem Kennzeichen.

Zunächst schien alles in bester Ordnung zu sein. Alle Fahrzeuginsassen konnten sich ausweisen, die Fahrzeugpapiere schienen in Ordnung, nur beim vorgelegten polnischen Führerschein des Fahrers wurden die Polizisten stutzig. Die Fahndungsspezialisten identifizierten das Dokument als totalgefälscht. Auf Vorhalt glaubte sich der 29-jährige Pole noch herausreden zu können, gab letztendlich aber zu, vor sieben Jahren seine Fahrerlaubnis wegen Alkohol am Steuer verloren zu haben.

Um eine „stressige“ Neubeantragung nach dem Entzug kümmerte er sich nicht. Er fand eine vermeintlich einfachere Lösung. In Rumänien kaufte er sich bei einem Autohändler den mitgeführten Mercedes Sprinter und erhielt als „Bonus“ den totalgefälschten polnischen Führerschein zum Sonderpreis von 500 Euro dazu.

Die Schleierfahnder unterbanden seine Weiterfahrt, erstatteten Anzeige wegen Urkundenfälschung und Fahren ohne Fahrerlaubnis und zogen das Falsifikat ein.

Pressemeldung der Polizeiinspektion Fahndung Rosenheim

Rubriklistenbild: © Picture Alliance / dpa

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