Pech gehabt: Versteckspiel mit Polizei verloren

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Obing - Ene, mene, Eckstein, alles muss versteckt sein! Ein sonderbares Versteckspiel lieferte sich ein Mann mit der Polizei. Trotz kreativem Refugium konnte ihn der Spürhund finden.

Am Dienstagabend, den 30. September, sollte ein in Obing wohnhafter 53-jähriger Mann wegen Betruges in mehreren Fällen festgenommen und der Haftbefehl gegen ihn vollzogen werden. Als die Beamten der Zivilen Einsatzgruppe Traunstein an der Tür läuteten, erlosch schlagartig das Licht im Haus. Der mehrmaligen Aufforderung die Tür zu öffnen und sich zu stellen, kam der Mann nicht nach.

Da es eindeutige Hinweise auf den Aufenthalt des gesuchten Mannes in dem Anwesen gab, wurde auf Weisung der Staatsanwaltschaft das Haus, in dem der Gesuchte vermutet wurde, durchsucht. Hierzu waren neben den Beamten der Zivilen Einsatzgruppe auch je eine Streife der Polizeiinspektion Trostberg und der Polizeistation Traunreut, sowie ein Diensthundeführer eingesetzt.

Bei der Durchsuchung des Hauses wurde zunächst nur die Ehefrau des Mannes angetroffen, welche zwar bestätigte, dass ihr Mann zuvor im Haus war, aber nicht sagen wollte, wo sich ihr Mann derzeit aufhält. Nach einer längeren Suche wurde der Gesuchte durch den eingesetzten Diensthundeführer und einen Zivilbeamten unter dem Wasserbett der Eheleute, in einem doppelten Rahmen, der kaum Platz für einen erwachsenen Mann bot, aufgefunden. Nach eindeutiger Klärung der Identität wurde dem Mann die Festnahme erklärt.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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