"Vielen Dank für die bequeme Unterbringung"

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Tittmoning - Ein Betrunkener schlief seinen Rausch in einem Schacht auf einem für ihn eigentlich "verbotenen" Grundstück aus. Von der Polizei geweckt, bedankte er sich jedoch artig:

Am Samstag, 8. November, gegen 22 Uhr wurde eine Polizeistreife zu einer Wohnung inTittmoning gerufen. Die Bewohnerin rief an, weil sie ihren Ehemann im Garten vermutete, dem ein gerichtliches Näherungs-/Kontaktverbot auferlegt wurde. Im Garten angekommen, staunten die Beamten, da sie ein deutliches Schnarchen vernahmen, aber niemand im Garten zu sehen war. Erst bei genauerem Hinsehen konnte festgestellt werden, dass zwei Dielen der Holzterrasse gelöst worden waren.

Nachdem die beiden Terrassendielen entfernt wurden, zeigte sich ein etwa 30 Zentimeter breiter Spalt, der in einen Hohlraum, der am Haus entlang führte, mündete. Im Keller des Anwesens konnte der Verursacher der Schnarchgeräusche zusammengekauert im Kellerlichtschacht festgestellt werden. Es handelte sich tatsächlich um den Ehemann der Mitteilerin.

Dieser wurde aufgeweckt und durch das Kellerfenster aus seiner Lage befreit. Nach Feststellung des Atemalkoholgehaltes musste er die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen. Der Mann bedankte sich aber trotzdem herzlich für die bequemere Unterbringung.

Pressemeldung Polizei Laufen

Rubriklistenbild: © dpa

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