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Rosenheim: Sommerprogramm des DAV für 2010

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Von Arco bis zum Aletschhorn

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Rosenheim - Pünktlich zu den ersten warmen Tagen des Jahres hat die DAV-Sektion Rosenheim ihr Sommerprogramm 2010 veröffentlicht: Es werden verschiedensten Kletter- und Mountainbikekurse angeboten.

© Markus Stadler

Der Wilde Kaiser ist das Haus-Klettergebiet der Rosenheimer

Ganz hoch im Kurs steht seit Jahren unter den Bergsteigern der Klettersport am Fels und an der Kunstwand. Zum Erlernen der richtigen Sicherungstechnik finden sich im neuen Kursprogramm neben Einsteigerkursen in der Kletterhalle auch Kletterkurse „Von der Halle an den Fels“. Dabei werden den Sportlern die Besonderheiten des Kletterns in der Natur näher gebracht, man bleibt aber immer noch im gut abgesicherten Sportklettergelände.

Der Berg ruft!

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Wer etwas höher hinaus und die eigenverantwortliche Absicherung von Gebirgsrouten erlernen möchte, der hat drei Termine von Alpinkletterkursen zur Auswahl. Eine weitere Disziplin der Vertikalen ist das Klettersteig-Gehen. Seitdem viele Tourismusverbände, Berghütten und Seilbahnbetreiber die mit Drahtseil gesicherten Wege als attraktives Angebot für die Gäste entdeckt haben wächst die Anzahl neuer Klettersteige in den Alpen rapide.

Kein Wunder dass auch die Nachfrage nach entsprechenden Kursangeboten sehr groß ist. Der Rosenheimer Alpenverein trägt dem mit zwei Terminen im Mai und im Juni Rechnung. Für das klassische Bergsteigen gliedert sich das Ausbildungsangebot in drei Stufen. Im Alpinen Basiskurs lernen die Teilnehmer das sichere Bewältigen weglosen Geländes, sowie grundlegende Kenntnisse für Hochtouren und leichte Klettereien. Für die Besteigung gletscherbedeckter 3000er und 4000er bietet die Sektion drei Hochtourenkurse in denen neben dem richtigen Umgang mit Seil, Pickel und Steigeisen auch die Bergung aus Gletscherspalten vermittelt wird.

Und wer sich etwas tiefer in die Kameradenrettung im Gebirge einarbeiten möchte für den veranstaltet Robert Jahn im Juni einen Kurs zur behelfsmäßigen Bergrettung. Auch das Mountainbiking gewinnt zunehmend an Bedeutung unter den Aktivitäten der Alpenvereinsmitglieder. Daher stehen in diesem Jahr gleich zwei Mountainbike-Fahrtechnikkurse im Programm. Und wer denkt, er kann auf dem Bike schon alles, der sollte mit Ronny Thomas Ende Mai ins Technik-Camp in den Bikepark Leogang fahren, wo er sicherlich eines Besseren belehrt wird.

Viele faszinierende Ziele und spannende Angebote finden sich im Anschluss an das Ausbildungsprogramm auch bei den Gemeinschafts- und Führungstouren der Sektion Rosenheim. Für die Bergwanderer organisieren die Tourenbegleiter neben vielen Tagestouren in der näheren und weiteren Umgebung auch einige interessante Mehrtages-Ausflüge. So führt die „Große Reib’n“ von Michael Seiß in 5 Tagen durch die atemberaubende Landschaft der Berchtesgadener Alpen und des Steinernen Meeres.

Renate Bielmeier unternimmt Wochenendtouren in die Pfunderer Berge und in die Leoganger Steinberge. Den wenig bekannten Dreitausender Petzeck in der Schobergruppe erwandert Evamaria Wecker und im Herbst organisiert Michaela Stark – wie bereits die letzten Jahre – eine Hüttentour entlang der Dolomitenhöhenwege. Eine Klasse anspruchsvoller geht es in der Rubrik „Bergsteigen/Hochtouren“ zur Sache. Die angebotenen Tagestouren in der näheren Umgebung erfordern durchweg Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, sowie gute Kondition.

Richtige Traumziele finden sich unter den Mehrtagesfahrten. Los geht es mit den Nordalpenklassikern Alpspitze im Wetterstein, der Watzmann-Überschreitung hoch über dem Königsee und der Parseierspitze in den Lechtaler Alpen. In die Regionen des ewigen Eises führen die Hochtouren von Robert Jahn zum Großen Möseler, Bernd Kottke zum Großvenediger und Walter Rosenauer zur Hochvernaglwand im Ötztal. Den Höhepunkt der Saison – zumindest nach Gipfelhöhe – veranstaltet Sepp Müller mit seiner Fahrt in die Berner Alpen, wo unter anderem das Aletschhorn (4.193 m) bestiegen werden soll.

Zum Saisonausklang fährt dann Gaby Friesinger an den Gardasee, wo aussichtsreiche Überschreitungen, ein unbekannter Klettersteig und natürlich auch die kulinarischen Schmankerl genossen werden. Tolle Angebote finden sich auch für die Felsliebhaber in dem Programmheft. Stark vertreten ist das Thema Klettersteige, wo so namhafte Ziele wie Sulzfluh (Rätikon), Sextener Dolomiten und Königsjodler (Hochkönig) enthalten sind. Daneben stehen sich aber auch weniger bekannte Eisenwege im Salzkammergut oder in den Lechtaler Alpen und natürlich die Klassiker rund um Arco an.

Wer lieber ohne Drahtseil und Eisenklammern im senkrechten Fels unterwegs ist, für den bieten Markus Stadler eine viertägige Kletterfahrt in die Rosengartengruppe der Dolomiten und Robert Jahn ein Herbstwochenende im Tennengebirge an. Sehr abwechslungsreich präsentiert sich die Tourenauswahl der Mountainbiker in der Sektion. Von der gemütlichen Rundtour um das Hintere Sonnwendjoch über eine 2000 Höhenmeter-Auffahrt zum Patscherkofel bis hin zur seilbahnunterstützten Downhill-Tour mit 4000 Höhenmetern Abfahrt sind bereits die Tagestouren recht vielfältig.

Noch breiter gefächert stellen sich die Mehrtagestouren dar, die beispielsweise eine Bike&Hike-Tour in den Niederen Tauern eine Geislerspitzen-Umrundung in den Dolomiten und sogar einen 8-tägigen Alpencross-Tour vom Bodensee zum Watzmann beinhalten. Das Bergführerprogramm der Alpenvereinssektion umfasst schließlich eine ganze Reihe anspruchsvoller, von einem staatlich geprüften Bergführer geleitete Touren zu den Traumzielen der Alpen. Dazu gehören nicht nur die Watzmann-Ostwand, der Großglockner und der Hintergrat am Ortler, sondern auch die 4000er Jungfrau und Finsteraarhorn im Berner Oberland.

Das Highlight ist dann im Herbst die 10-tägige „Premium-Wanderung“ rund um den Montblanc, wo auch Durchschnittswanderer die Gletscherwelt des höchsten Alpenberges hautnah erleben können und zusätzlich viel von Kultur und Gastronomie drei angrenzenden Länder mitbekommen.

Das umfangreiche Ausbildungs- und Tourenangebot der Sektion Rosenheim des DAV bietet sicherlich allen Bergsportler genügend interessante Termine, um den Sommer alpinistisch aktiv zu gestalten. Zu finden ist das Programm auf der Internetseite DAV-Sektion Rosenheim www.dav-rosenheim.de oder es ist auf Anfrage in der Geschäftsstelle, Von-der-Tann-Str. 1a (Tel.: 08031 / 233452) erhältlich.

Markus Stadler

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Oktober

  • Oktober rauh, Januar flau.
  • Hält der Oktober das Laub, wirbelt zu Weihnachten Staub.
  • Ist der Oktober warm und fein, kommt ein scharfer Winter hinterdrein.
  • Ist der Oktober kalt, so macht er für's nächste Jahr dem Raupenfraß halt.
  • Wenn die Bäume zweimal blühn, wird sich der Winter bis zum Mai hinziehn.

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Lostage

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  • St. Wolfgang Regen verspricht ein Jahr voll Segen.
  • Am Wolfgangregen ist viel gelegen.

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Jahreszeiten
Herbst

Herbst

  • Ein Herbst, der gut und klar, ist gut für das kommende Jahr.
  • Wie im September tritt der Neumond ein, so wird das Wetter im Herbst wohl sein.
  • Fällt das Laub recht bald, wird der Herbst nicht alt.
  • Sitzen die Birnen fest am Stiel, bringt der Winter Kälte viel.
  • Oktoberwind, glaub es mir, verkündet harten Winter dir.
  • Viel Nebel im Herbst, viel Schnee im Winter.
  • Ist der Herbst warm und fein, kommt ein schwarfer Winter rein.
  • Blühen im Herbst die Bäume auf's neu, währet der Winter bis zum Mai.
  • Fällt im Herbst das Laub sehr früh zu Erden, soll ein feiner Sommer werden.
  • Wenn im Herbst die Mücken kreisen, sind die Schwalben am Verreisen.
  • Wer den Acker im Herbst nicht stürzt, hat seine Ernte zur Hälfte gekürzt.
  • Ist im Herbst das Wetter hell, bringt es Wind und Winter schnell.
  • Wühlt im Herbst der Regenwurm, gibt's im Winter manchen Sturm.
  • Hat der Herbst zum Donnern Mut, wird das nächste Jahr wohl gut.

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Bauernweisheiten
  • An kleinen Brunnen löscht man auch den Durst.
  • Auf den kleinsten Raum pflanze einen Baum und pflege sein, er trägt dir's ein.
  • Bauen ist eine Lust, hätt ich gewußt, was es kust, ich hätt' was gehust!
  • Bauer werden ist nicht schwer, Bauer bleiben ist eine Ehr.
  • Bauernleben ist am fröhlichsten und voller Hoffnung.

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