So heiß: Die Bikini-Trends des Sommers
Mit den dort genommenen Maßen berechnet der Computer den idealen Schnitt. Das Ergebnis: Ein Bikini, der aus tausenden unterschiedlich großen Nylon-Plättchen besteht, die sich optimal den Körperrundungen anpassen. Den Zweiteiler trugen schon römische Schönheiten. Doch die eigentliche Geburtsstunde schlägt erst am 5. Juli 1946 im Pariser Nobelbad “Molitor“, als Modeschöpfer Louis Réard das Revuegirl Micheline Bernadini mit nichts als den vier Dreiecken am Körper - zwei für oben, zwei für unten - über den Laufsteg schickte. Das winzige Stück Stoff schlug ein wie die Bombe auf dem Bikini-Atoll.
Mit Ursula Andress wurde der Bikini im James Bondfilm “Dr. No“ populär, und 1966 machte Paco Rabanne mit seinen freizügigen Plastikmodellen den Winzling endgültig salonfähig. Dennoch hieß es auch noch 1968 in manchem Schwimmbad: “Das Tragen der sogenannten Bikini-Badeanzüge ist verboten!“ Mal mit mehr, mal mit weniger Stoff: Der Zweiteiler ist heute aus keiner Sommersaison mehr wegzudenken.
dpa
















































































