Sensationsbesuch in Raubling: Waldrappe gesichtet

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Raubling - Waldrappen waren lange Zeit aus Mitteleuropa verschwunden, nun wurden sie im Gemeindegebioet entdeckt: Die Vögel zählen zu den bedrohtesten Zugvogelarten der Welt. 

Vogelkundler hätten eine große Freude gehabt. Der Besuch von ein paar Waldrappen kürzlich im Gemeindegebiet von Raubling darf getrost als kleine Sensation gewertet werden. Waldrappen zählen weltweit zu den am stärksten bedrohten Zugvogelarten. In Mitteleuropa waren sie sogar ganz verschwunden. Mit Hilfe eines von der Europäischen Union geförderten Projekts wird versucht, Waldrappen wieder anzusiedeln.

In Burghausen und in Kuchl im Salzburger Land werden Küken mit Hilfe menschlicher Bezugspersonen aufgezogen. Um ihnen den Flug über die Alpen in geeignete Wintergebiete beispielsweise in die Toskana beizubringen, fliegen ihre „Ziehmütter“ mit Ultraleichtflugzeugen voraus.

Charakteristisch für Waldrappen sind das schwarze, grün-violette Gefieder, die rot gefärbten Beine und ein nach unten gebogener schlanker Schnabel. Bei erwachsenen Tieren ist der Kopf unbefiedert und wird von verlängerten Schopffedern umrahmt. Sie erreichen eine Flügelspannweite von bis zu 1,25 Meter. Waldrappen suchen ihre Nahrung im Boden, vorzüglich Regenwürmer und Insektenlarven.

Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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