Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere und fördert oftmals sogar neue Optionen zutage, die man sonst gar nicht in Erwägung gezogen hätte. Genauso ging es Familie Schneider aus der Schweiz. Da ihr Wohnhaus vor einem denkmalgeschützten landestypischen Bauernhaus lag, kam eine bauliche Erweiterung nicht infrage, um den Blick auf die besondere Dachkonstruktion des historischen Bauernhauses nicht zu verdecken. Daher beschloss das Paar, sein Haus abzureißen und an anderer Stelle auf dem Grundstück neu zu bauen.
Nun hieß es, die klaren Vorstellungen der Bauherren, die Auflagen des Denkmalamtes und die Hanglage des Grundstücks unter einen Hut zu bekommen. Als Partner wurde der Fertighaushersteller SchwörerHaus gewählt. Entscheidend dafür war neben der Kostentransparenz auch die Flexibilität. Und die war in der Tat gefragt: Zu den Auflagen gehörten unter anderem ein Flachdach und eine Holzfassade. Schließlich überzeugte der Vorschlag einer Schwörer-Stülpschalung im Farbton Opak. Trotz der turbulenten Planungsphase sind die Schneiders heute stolze Besitzer eines nachhaltigen und zeitgemäßen Eigenheims. Bedingt durch die Hanglage, steht ihr Leben aber nach wie vor Kopf. Denn um das Tageslicht optimal zu nutzen, entschieden sie sich für die unkonventionelle Aufteilung: oben wohnen, unten schlafen. Das großzügige Geschoss in der „Höhenlage“ teilt sich in einen lichtdurchfluteten offenen Koch-, Ess- und Wohnbereich, in dem große Glasschiebetüren direkt an Terrasse und Garten anschließen. Ein Stockwerk tiefer befinden sich die Schlafräume, eine Ankleide und der Eingangsbereich. Große zweiflüglige Fenster lassen hier das Sonnenlicht einfallen.
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