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Bad Feilnbach - Wer hat den Spediteur umgebracht? Das ermittelten die „Rosenheim Cops“ jetzt in Bad Feilnbach!

© Mangels
Korbinian Hofer (Joseph Hannesschläger, links) und Sven Hansen (Igor Jeftic, Dritter von links) fühlen der verdächtigen Hotelbesitzerin Caroline Jung (Diana Frank) auf den Zahn.
Nachdem erst vor kurzem die Münchener Tatort-Kommissare in Bad Aibling angerückt waren, um einen Mord im Schokobad in der Aiblinger Therme aufzuklären, ging es mit der Mördersuche in Bad Feilnbach weiter.
Diesmal ermittelten die Rosenheim-Cops im Gasthof am Gundelsberg. Grüne Wiesen, markantes Bergpanorama, ländliche Idylle - die Serie „Rosenheim Cops“ lebt von der Schönheit der oberbayerischen Landschaft. Es verwundert nicht, dass sich das Filmteam den Kurort Bad Feilnbach als einen seiner Drehorte für die neuen Folgen ausgesucht hat. Doch ein wolkenverhangener Himmel und Regenschauer machten der Filmproduktion einen Strich durch die Rechnung. Eine Aussicht wie aus einem Urlaubskatalog, so hatten sich die Produzenten der „Rosenheim-Cops“ die Kulisse für die Mördersuche vorgestellt, als sie das Hotel Gundelsberg für die Dreharbeiten auswählten.
Auf einer Anhöhe gelegen, besticht die Hotelterrasse normalerweise mit einem Ausblick auf die malerische Landschaft des Mangfalltals. Das Problem bei den Dreharbeiten war jedoch, dass eben dieser Blickfang nicht da war. Er versteckte sich hinter grauen Wolken und Regentropfen.
Die langen Gesichter des Filmteams sprachen Bände. Doch man konnte nichts ändern: Die Schauspieler waren bestellt, den Dreh wegen des schlechten Wetters abzusagen, kam nicht in Frage. Der Himmel über Bad Feilnbach weinte also mit, als die beiden ungleichen „Cops“ Korbinian Hofer (Joseph Hannesschläger) und Sven Hansen (Igor Jeftic) die Hotelbesitzerin Caroline Jung (Diana Frank) über den Tod ihres Geliebten, der Chef einer Spedition war, informierten. Dieser wurde in der Werkshalle seiner Firma erschlagen aufgefunden. Erste Ermittlungen ergaben, dass der Ermordete eine Million Euro investieren wollte, die er aus dem Verkauf der Spedition abzweigen wollte.
Um die Befragung auf der Terrasse für die 175. Folge der „Rosenheim-Cops“ zu filmen, bewaffneten sich die Schauspieler mit Regenschirmen, und die Kamera und Mikrofone fanden unter den Sonnenschirmen des Gasthauses ein trockenes Plätzchen. Doch schon bald kam die nächste Herausforderung auf das Filmteam zu: die Hintergrundgeräusche. Das Röhren der Motoren von Lastwagen oder vorbeifliegende Flugzeuge waren dabei noch das geringere Problem. Man konnte abwarten, bis sie vorbei waren.
Gerade in einer Regenpause fing allerdings jemand im angrenzenden Wald an, mit seiner Kettensäge herumzufuhrwerken. Da der „Störenfried“ nicht ermittelt werden konnte, entschied man sich schließlich dafür, das Sägen in den Film einzubauen. Nach dem Dreh im Hotel Gundelsberg ging es noch in den Ort, um Aufnahmen für andere neue Folgen der bayerischen Krimiserie zu machen. Wann genau Folge 175 ausgestrahlt werden wird, steht noch nicht fest.
jum/Mangfall-Bote
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