026.07.1026.07.10|Netzwelt
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Kompass und Karte sind von gestern. Wer mit dem Auto in den Urlaub verreisen, sich in einer fremden Stadt orientieren oder einer Wanderroute durch den Wald folgen möchte, vertraut auf Navigationsgeräte und Peilsender.

© HNA/dpa, Montage Eul
Die Technik, die dahinter steckt, heißt Global Position System, kurz GPS. Ursprünglich nur für für militärische Zwecke gedacht, ist GPS längst in viele Bereiche des Alltags vorgedrungen. Dabei ist die Technik gerade einmal 15 Jahre alt geworden.
Mehr als dreißig GPS-
Den ersten Satelliten schossen die Amerikaner 1978 ins All. Voll funktions-
Seit der Freischaltung haben GPS-
Erst allmählich zeigt sich, welche Einsatzmöglichkeiten GPS in Kombination mit Handys und einem mobilen Internetzugang eröffnet. In Amerika sind – nach dem Erfolg des sozialen Netzwerks Facebook und der Kurznachrichten-
Registrierte Nutzer checken virtuell in Cafés, Bars und Restaurant ein, in denen sie sich gerade aufhalten. Ein Plausch mit anderen Nutzern vor Ort ist ebenso möglich wie Speiseempfehlungen auszutauschen. Immer größerer Beliebtheit erfreut sich auch die elektronische Schnitzeljagd namens Geocaching. Mehr als eine Millionen Schatzdosen warten weltweit darauf, mittels GPS-
Wenn auch vieles erst Spielerei ist und der Einsatz von GPS am Anfang steht: Ein Leben ohne das Navigationssystem ist kaum noch vorstellbar.
Mit einem GPS-
Wer etwa Apples neuestes Betriebssystem iOS 4 auf seinem iPhone installiert, stimmt zu, dass standortbezogene Daten erhoben, verwendet und weitergegeben werden dürfen. Damit könnte Apple Informationen darüber sammeln, wo sich die Nutzer wie lange aufgehalten. Und sie ermöglicht gezieltere Werbung. Wer sich einem Elektromarkt nähert, könnte Infos über neue TV-
Von Stefan Moriße