Joachim Gauck und Günther Jauch als Bürger des Jahres vorgeschlagen

Gauck als "Bürger des Jahres" vorgeschlagen

029.07.1029.07.10|PeopleFacebook
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Berlin - Präsidentschaftskandidat Joachim Gauck, Showmaster Günther Jauch sowie die Fußballer Philipp Lahm sind für den neuen “Bürgerpreis der Deutschen Zeitungen“ vorgeschlagen worden.

© dpa

Präsidentschaftskandidat Joachim Gauck wude als "Bürger des Jahres" vorgeschlagen.

Die Auszeichnung des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) ist mit 20 000 Euro dotiert und wird in diesem Jahr erstmals vergeben. Den Preisträger ermitteln die Chefredakteure der mehr als 300 im BDZV organisierten Blätter während einer gemeinsamen Jurysitzung beim Zeitungskongress im September in Essen.

“Gauck scheint einen Nerv getroffen zu haben, er wurde von vier ganz unterschiedlichen Zeitungen vorgeschlagen“, sagte der Vorsitzende der BDZV-Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit und Geschäftsführer der WAZ-Mediengruppe, Christian Nienhaus, am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa. “Beeindruckend sind aber auch die vielen lokalen Initiativen, die bundesweit völlig unbekannt sind, aber eine Auszeichnung verdient haben.“ Mit dem Preis soll bürgerschaftliches Engagement gewürdigt werden.

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Zum Start reichten 37 Zeitungen Vorschläge ein - darunter der “Böblinger Bote“, die “Leipziger Volkszeitung“, die “Märkische Allgemeine Zeitung“, der “Kölner Stadt-Anzeiger“, die “Rheinische Post“, “Die Welt“ sowie die vier Titel der WAZ-Gruppe in Nordrhein- Westfalen. Künftig soll die Auszeichnung jährlich vergeben werden. “Die Chefredakteure entscheiden täglich, was auf die Titelseite kommt. Sie sind deshalb die ideale Jury“, betonte Nienhaus, der auch Vorsitzender des Zeitungsverlegerverbands Nordrhein-Westfalen ist.

Der neue Preis ist auch Teil des BDZV-Konzepts, die Chefredakteure aktiver zu beteiligen und den Zeitungen mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen. Nienhaus kündigte für den Zeitungskongress in Essen ein Chefredakteursforum an sowie eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion. Dabei werden Justizministerin Sabine Leutheusser- Schnarrenberger (FDP), der Chef des Medienhauses Axel Springer, Mathias Döpfner, FAZ-Mitherausgeber Frank Schirrmacher und der ARD- Vorsitzenden Peter Boudgoust über Leistungsschutzrechte und das Online-Angebot der öffentlich-rechtlichen Sender diskutieren - moderiert von ARD-Journalist Frank Plasberg.

dpa

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