Fotos für Panoramen überlappend aufnehmen

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Blick auf den Zuckerhut: Bei Panoramaaufnahmen sollten sich die einzelnen Bilder etwa ein Viertel bis ein Drittel überlappen. Foto: Michael Kappeler

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Im Urlaub auf einer Aussichtsplattform eröffnet sich vor einem ein atemberaubendes Panorama. Natürlich möchte man das mit seiner Kamera festhalten. Hier lesen Hobbyfotografen, wie gute Panoramaaufnahmen gelingen.

Wer mit seiner Kamera eine Reihe von Einzelbildern für ein Panorama aufnehmen möchte, muss nicht nur darauf achten, dass die Position beim Fotografieren gleichbleibt. Wichtig ist auch, so verschwenderisch zu fotografieren, dass sich die einzelnen Bilder etwa ein Viertel bis ein Drittel überlappen. Sonst kann die Software am Rechner die Fotos später nicht zu einem Panorama verbinden. Darauf weist der Photoindustrie-Verband hin.

Vielen Kameras ist Software für Foto-Panoramen beigelegt. Einige Programme erlauben sogar das Zusammenfügen mehrerer Panoramen zu virtuellen Rundgängen.

Beim Fotografieren für Panoramen sollte man auch sicherstellen, dass die Einzelbilder von der Belichtung her zusammenpassen. Deshalb sollte die Belichtungseinstellung während des Fotografierens für die Serie nicht mehr verändert werden, raten die Experten.

Stellt sich die Lichtsituation so dar, dass es im Aufnahmefeld sowohl helle als auch dunkle Bereich gibt, gilt es, einen Mittelwert zu finden, der beiden Extremen gerecht wird. In jedem Fall ist das Fotografieren im RAW-Format empfehlenswert. Da solche Fotodateien nicht komprimiert sind, hat man bei der späteren Bildbearbeitung mehr Reserven.

Auch bei einer späteren Umwandlung in JPEGs oder andere Formate, müssen alle Bilder gleich bearbeitet werden. Das heißt, die Einstellungen fürs erste Foto müssen auch auf alle übrigen Bilder der Panorama-Serie angewendet werden. Sonst erkennt man später im Panorama die Übergänge zwischen den einzelnen Bildern. Ist beim Kamerablick nach unten das Stativ zu sehen, sollte man später in der Bildbearbeitung versuchen, dieses störende Element zu entfernen. Dabei ist es hilfreich, wenn auch der Boden unter dem Stativ fotografiert worden ist. Dieser kann dann anstelle des ausgeschnittenen Stativs ins Bild montiert werden.

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