IFA: Fünf zentrale Begriffe für 2016

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Die IFA öffnet am 2. September die Türen für die Privatbesucher. Foto: Rainer Jensen

Von cleveren Fernsehern und Küchengeräten über Filme direkt aus dem Netz bis hin zu Technik, die ganz nah am Körper ist: Die IFA versucht auch in diesem Jahr wieder auf dem neuesten Stand zu sein.

Berlin (dpa) - Zur Technik-Messe IFA gibt es jedes Jahr Schlagworte, die Branchentrends widerspiegeln. Fünf Begriffe, an denen auf der IFA (2. bis 7. September) in diesem Jahr kaum jemand vorbeikommt:

Smart TV: Das sind Fernseher mit Internet-Anschluss. Die inzwischen immer besser umgesetzte Idee ist, dass der Zuschauer auf seinem Smart TV nahtlos zwischen klassischen Fernsehsendungen und Online-Angeboten umschalten kann. Den Vormarsch der vernetzten Fernseher fördern auch Online-Videodienste wie Netflix oder Maxdome. Moderne Smart TVs vereinen diese Dienste in einem Gerät, so dass auch nicht mehr viele Fernbedienungen auf dem Couchtisch liegen müssen. Die Hersteller wollen neben bequemerer Bedienung auch bessere Bildqualität zum Beispiel mit Hilfe des HDR-Formats für mehr Kontrast etablieren.

Internet der Dinge und smartes Zuhause: Immer mehr Geräte werden mit dem Internet und miteinander verbunden. Die Idee ist, dass zum Beispiel die Heizung sich von unterwegs steuern lässt oder sogar automatisch angeht, wenn sich das Auto des Besitzers dem Haus nähert. Bei Siemens schaltet das Kochfeld automatisch die Dunstabzugshaube an. Zugleich setzen viele Anbieter auf eigene Formate, was den Austausch von Daten zwischen verschiedenen Geräten erschwert.

Streaming: Internet-Inhalte wie Musik oder Filme werden beim Streaming nicht komplett heruntergeladen, sondern direkt aus dem Netz abgespielt. Der Vorteil: Keine Ladezeiten. Der Nachteil: Man braucht eine schnelle und stabile Internet-Verbindung - was allerdings immer mehr zum Alltag gehört. In der Musikindustrie helfen die Streaming-Erlöse, die Einbußen im CD-Geschäft auszugleichen.

Ultra-HD: Die Technik soll ein viel schärferes Bild als die aktuelle HD-Auflösung bieten. Sie ist auch unter dem Begriff "4K" bekannt. Die Bildschirme haben bei Ultra-HD 3840 mal 2160 Pixel. Bei der gewöhnlichen HD-Auflösung sind es 1920 mal 1080 Bildpunkte. Eine zentrale Frage ist allerdings, wie die Inhalte an die Zuschauer ausgeliefert werden sollen: Die bessere Qualität bedeutet auch deutlich größere Datenmengen. Aktuell kommen die Ultra-HD-Videos vor allem über schnelle Internet-Verbindungen von Streaming-Diensten. Eine passende Blu-ray-Variante ist in Arbeit.

Wearables: So wird die neue Kategorie kleiner Geräte genannt, die - nach wörtlicher Übersetzung - "tragbar" sind. Das trifft im Prinzip zwar auch auf Handys und Smartphones zu, aber bei den "Wearables" geht es um Computertechnik, die direkt am Körper getragen wird. Zu Wearables gehören neben Computer-Uhren auch Fitness-Armbänder oder in Zukunft eventuell verstärkt auch Anziehsachen mit Chips und Internet-Anbindung. Während die Computer-Uhren die hochgesteckten Absatz-Erwartungen bisher nicht ganz erfüllen konnten, laufen die günstigen Fitness-Bänder weiterhin gut.

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