Rotlicht-Seite aus Frankreich 

Hier erleben Freier einen riesigen Schock 

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Paris - Die Männer suchen schnellen Sex über das Netz - tatsächlich sollen sie aber auf der Internetseite "Girls of Paradise" wachgerüttelt werden

Die Escort-Service-Seite "Girls of Paradise" unterscheidet sich auf den ersten Blick nicht von anderen Rotlicht-Seiten im Netz. In einer Bildergalerie werden die Damen mit Vornamen und Alter präsentiert. Klickt man auf ein Bild, erfährt man mehr zu der Frau, ihre Körpermaße und die sexuellen Dienstleistungen. Frauen als Ware. 

Werden die Männer erfolgreich angelockt und wollen "ins Geschäft kommen", werden sie aber durch eine krasse Wendung abgeschreckt. 

Wenn der potenzielle Kunde über Chat Kontakt aufnehmen will zu einer der Frauen, erhält er Bilder, die er nicht erwartet. Die Fotos zeigen die Frauen als Opfer von Gewaltverbrechen, blutüberströmt, brutal entstellt - tot! Wie als Geister erklären sie den Freiern im Chat, dass sie ermordet wurden. 

Wählt der Kunde statt dem Chat-Button die Anruf-Funktion, wird ihm telefonisch mitgeteilt, dass die gewünschte Frau Opfer einer Gewalttat durch einen Freier wurde. 

Frauen als Ware im anonymen Netz

Warum das Ganze? 

Hinter der Plattform steckt die französische Menschenrechtsorganisation Le Mouvement du Nid und die Agentur McCann Paris. Sie wollen Männer über die harte Realität der Rotlicht-Parallelwelt aufklären und für die Schicksale der Frauen sensibilisieren. 

Die Botschaft dahinter: Die Kunden machen sich mitschuldig an der Gewalt in diesem Milieu - oder üben sie sogar selbst aus. Die Seite "Girls of Paradise" will wachrütteln. 

Das Video zur Kampagne wurde auf YouTube mittlerweile fast von 300.000 Personen angeschaut:

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