#thinspiration - Dieser Trend ist lebensgefährlich!

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Nach den Feiertagen kennt das so ziemlich jeder: Man fühlt sich aufgebläht, viel zu dick und nimmt sich für das neue Jahr vor abzunehmen. Doch dabei sollte man aufpassen, dass man keine Essstörung bekommt:

Sie zeigen ihren knochigen Rücken, dürre Ärmchen, Beine, die dünnen Ästen gleichen, und hervorstehende Hüftknochen und sind auf diese Bilder absolut stolz und veröffentlichen diese Bilder mit #thinspiration (oder auch #thynspiration) auf Instagram oder Twitter. Hintergrund dieser Bilder: Die Frauen möchten andere Frauen motivieren, auch immer mehr abzunehmen und dem Traum Size Zero näher zu kommen. Doch ist dieser Trend so harmlos, wie er dargestellt wird?

Was bedeutet Thinspiration?

Das Wort Thinspiration setzt sich aus den englischen Wörtern "thin" und "inspiration" zusammen und soll dazu motivieren, dass (meist) junge Frauen mit Hilfe der krassesten Methoden noch mehr ihr Gewicht herunterzuhungern. Eigentlich ist der Hashtag "thinspiration" seit Anfang 2012 auf Instagram verboten genau wie #thinspo, #proanorexia und #probulimia, so berichtet gofeminin.de.

Mit diesen Methoden wird gehungert

Besonders erschreckende Methoden zeigt beispielsweise die 16-jährige Jessica aus New York auf ihrem Blog "foodisthe-enemy", berichtet gofeminin.de. Sie stellt auf diesem Blog 59 Tipps vor, wie man am besten hungern kann. "Trink jede Stunde ein Glas Wasser" oder "Schlafe mindestens sechs Stunden am Tag" sind dabei noch harmlose Tipps. Doch allein der Vorschlag "Wenn du hungrig bist, dann mach Sit-ups oder box dir in den Bauch" zeigt, wie gefährlich dieser Magerwahn wirklich ist. Alleine in Deutschlang sollen jedes Jahr mehr als 70 Menschen aufgrund von Essstörungen sterben. Mittlerweile gibt es zahlreiche Einrichtungen, wenn sich Betroffene helfen lassen wollen wie die BZgA, ANADoder den Bundes Fachverband Esstörungen e.V.

Erschreckender Trend in sozialen Netzwerken

Doch der Magerwahn findet bisher kein Ende. Immer noch werden Bilder von besorgniserregend dünnen Frauen gepostet, nun halt mit den Hashtags #thynspiration, #thighgab oder #bikinibridge, #featherweight oder #needtobeskinny - der Magerwahn ist wohl ständiger, erschreckender Begleiter in den sozialen Netzwerken.

mh/rored24/mw

Rubriklistenbild: © screenshot twitter

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