Für 5000 Euro zum Verkauf

Vater gesteht: Ich bot mein Baby über Ebay an

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Duisburg - Diese Geschichte sorgte in der vergangenen Woche für viel Empörung im Netz! Nun konnten die Hintergründe aufgeklärt werden.

Auf der Plattform Ebay Kleinanzeigen wurde am vergangenen Montag ein 40 Tage altes Säugling zum Verkauf angeboten. Für 5000 Euro! Das Unternehmen nahm die Anzeige schnell raus, nachdem es schon mehrere Beschwerden gab (wir berichteten). 

Vater spricht von "Scherz"

Nun hat sich die Geschichte aufgeklärt. Der Vater (28) gestand laut Spiegel Online, die Anzeige geschaltet zu haben. Dies erfuhr das Nachrichtenportal von einem Sprecher der Duisburger Polizei.  Der Mann habe am Freitag zugegeben, dass er es war, der die Anzeige über sein Mädchen online stellte. Es sei ein "Scherz" gewesen.

Sein angeblich verloren gegangenes Handy übergab er nun den Beamten. Mit diesem sollen sie nachvollziehen können, wie die Verkaufsanzeige online ging. 

Bei der Familie handelt es sich um Flüchtlinge, die seit 2015 in Deutschland leben. Nach Informationen der BILD wurde das Baby zunächst in die Obhut des Jugendamtes übergeben.

Recht schnell konnte die Polizei den Internetanschluss ermittelt, von dem aus die Anzeige geschaltet wurde. Auf den W-Lan-Router haben jedoch mehrere Menschen im ganzen Haus Zugriff. 

Im „Verkaufstext“ auf Ebay-Kleinanzeigen wurde anscheinend damit geworben, dass das Kind erst 40 Tage alt sei. Es wurden mehrere Bilder des dunkelhaarigen Mädchens "Maria" beigefügt, auf denen das Baby in Schlafanzügen zu sehen war.

mg

Rubriklistenbild: © Screenshot/Ebay Kleinanzeigen

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