Vorsicht Abo-Falle: Rechnungen von maps-routenplaner.info

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Abo-Fallen sind wieder häufiger im Internet anzutreffen. Foto: Patrick Pleul

Praktisch, schnell und übersichtlich: Routenplaner gehören zu den meistgenutzten Seiten im Internet. Dies machen sich jedoch auch Betrüger zu Nutze. Die Polizei warnt vor einer neuen Masche, mit der Nutzer leicht in eine Abo-Falle geraten können.

Hannover (dpa/tmn) - Erneut nutzen Betrüger die Routenplanermasche, um arglose Verbraucher in eine Abo-Falle zu locken. Jüngster Fall ist ein Routenplaner mit der Webadresse maps-routenplaner.info, vor dem die Polizei Niedersachsen warnt.

Er taucht relativ weit oben in den Suchergebnissen auf und verlangt für die Nutzung zunächst nur die Angabe einer E-Mail-Adresse. Wer den Dienst nutzt, schließt dabei aber auch ein Abonnement über 24 Monate ab. Kosten: 500 Euro.

Wer in die Falle getappt ist, sollte eingehende Rechnungen keinesfalls bezahlen, so der Rat der Polizei. Ein wirksamer Vertrag mit der Firma namens Web-24 GmbH ist durch die Routenplanernutzung nämlich nicht entstanden. Das im Impressum angegebene Unternehmen existiert laut Ermittlungen des Landeskriminalamtes München nicht, auch der angegebene Geschäftsführer scheint erfunden zu sein.

Die Polizei rät dazu, nur offizielle Angebote bekannter Unternehmen zurückzugreifen. Routenplaner gibt es etwa vom ADAC, von Falk oder Google.

Warnung der Polizei Niedersachsen

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