Veolia unterzeichnet E-Netz-Vertrag
PRO BAHN kritisiert ebenfalls, dass nicht bereits in der Ausschreibung die tarifliche Eingliederung vorgeschrieben wurde. Die Behauptung der BEG, dies sei rechtlich nicht möglich, stößt auf Unverständnis beim Fahrgastverband. Norbert Moy: "Wieso soll in Bayern unmöglich sein, was in anderen Bundesländern seit Jahren praktiziert wird?" Wegen der Größe des Meridian-Netzes und der zahlreichen Verflechtungen mit anderen Bahnunternehmen sieht er in der drohenden Entwicklung einen Schaden für die ganze Region.
Update: DB-Stellungnahme
Ein Sprecher der Deutschen Bahn meinte zum Stand der Verhandlungen im Gespräch mit rosenheim24: „Wir warten auf eine Entscheidung ob Veolia einen Haustarif will oder nicht“. Aus Sicht der DB sei eine Tarifkooperation sinnvoll und von Vorteil für die Fahrgäste. In einer Aussendung vom 11. April meinte Norbert Moy, Vorsitzender von PRO BAHN Oberbayern, folgendes: "Die DB diktiert zur Zeit die Bedingungen und die Preise - zu Lasten anderer Bahnunternehmen und zum Nachteil der Fahrgäste". Dem widersprach der Pressesprecher der DB: „Wir diktieren nichts, wir bieten die Kooperation nur an. Das soll eine Hilfe für den Fahrgast sein“.
Wann und ob eine Lösung in den Verhandlungen gefunden wird lässt sich schwer vorhersagen. Der BEG-Chef Fritz Czeschka erwartet eine Lösung auf den letzten Drücker, oft werde hoch gepokert, aber im Ende „liegt es im Interesse beider Unternehmen, dass die Fahrgäste mit beiden Anbietern bequem fahren können“.
Videos aus dem Archiv:
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Meridian-Bahn kommt - Strecken-Übernahme in trockenen Tüchern
red/cs/ps/Presseaussendung PRO BAHN











































© Bayerische Eisenbahngesellschaft mbHFritz Czeschka, Geschäftsführer der Bayerischen Eisenbahngesellschaft
© cs2013 übernimmt Veolia die Bahnstrecke München-Salzburg. Verantwortlicher Manager ist Heino Seeger, Chef der Bayerischen Oberlandbahn.













