In Bayern und im Osten Brandenburgs rückten die Einsatzkräfte in der Nacht zum Dienstag etwa 400 Mal aus, wie Polizei und Feuerwehr mitteilten. Keller liefen voller Wasser und Blitzeinschläge setzten Häuser und Scheunen in Brand. In Heldenstein im bayerischen Landkreis Mühldorf am Inn fing ein Bauernhof vermutlich nach einem Blitzschlag Feuer. Die Tiere wurden unversehrt aus dem Stall gerettet. Die Polizei schätzt den Schaden auf eine halbe Million Euro.
Unwetter in Deutschland
Die Gewitter schlossen sich an einen Tag an, an dem in Dresden der bisherige Hitzerekord in diesem Jahr geknackt wurde. In der Messstation Hosterwitz kletterte die Temperatur auf 39,8 Grad.
Meterologen zufolge ist es mit der extremen Hitze vorerst vorbei. Dem DWD zufolge kann es aber in den kommenden Tagen vor allem im Süden zu unwetterartigen Regengüssen kommen. Auch im Norden und Osten kann es immer wieder teils heftig regnen. Brandenburger und Berliner mussten in der Nacht zu Mittwoch erneut mit Unwettern rechnen.
Bahn rechnet mit keinen weiteren Hitze-Problemen
Nach den Beeinträchtigungen der vergangenen Tage rechnet die Deutsche Bahn zum Ausklang des Hochsommers derweil mit keinen weiteren hitzebedingten Problemen an ihren Zügen. Die technischen Störungen hätten sich eingerenkt, sagte ein Unternehmenssprecher am Dienstag auf dapd-Anfrage. Am Montag seien fünf Ausfälle oder Teilausfälle registriert worden, nachdem es am Sonntag wegen Problemen mit der Kühlung bundesweit noch mehr als zwei Dutzend waren. Für die kommenden Tage seien keine Beeinträchtigungen zu erwarten, fügte der Sprecher hinzu.
dapd





























