Ceylan (36) geht mit Thilo Sarrazin hart ins Gericht. Dieser sei ein "schlimmer Mann" und rede nur "Bullshit", sagte Ceylan der Berliner Zeitung in der Dienstagausgabe.
Dabei bezieht er sich auf Sarrazins umstrittene Thesen zur Integration. "Ich habe mich lange gefragt, ob ich zu seinen Äußerungen überhaupt Position beziehen soll."
Sarrazin: Der Provokateur redet Klartext
Ceylan fühlt sich wegen seiner türkischen Herkunft bei seinen Parodien sehr frei. „Für meine Hitler-Parodie ist es hilfreich, dass ich Türke bin“, sagte der 36-Jährige. Außerdem sei es für ihn einfacher als für Deutsche, sich über Türken lustig zu machen. „Wenn ich mich selbst Kanake nenne, können und dürfen die deutschen Zuschauer darüber lachen.“
Deutsche könnten bei seinen Auftritten Überraschungen erleben. „Manchmal sitzen auch Frauen mit Kopftuch im Publikum. Die lachen oft über die versautesten Sachen. Und dann sind es die Deutschen, die die Welt nicht mehr verstehen, weil sie sich nicht erklären können, dass Frauen mit Kopftüchern über schmutzige Witze lachen.“
dpa



















