Rosenheim - Ein 44-Jährigen wurde am Donnerstag leblos in der Wohnung aufgefunden. Die Rischgiftutensilien lassen auf eine Überdosis schließen. Dies ist bereits der zweite Drogentote innerhalb einer Woche.
Am Donnerstag wurde ein 44-jähriger Rosenheimer in seiner Wohnung in der Kaiserstraße von seiner Freundin gegen 14 Uhr leblos aufgefunden. Bis zum Eintreffen des Notarztes führte sie, zusammen mit einem Bekannten, Reanimationsmaßnahmen durch. Der eintreffende Notarzt konnte aber nur mehr den Tod feststellen. Die Kripo Rosenheim hat die weiteren Todesermittlungen aufgenommen, nachdem der Arzt unnatürliche Todesursache bestätigte. Die in der Wohnung aufgefunden Rauschgiftutensilien und weitere Feststellungen deuten darauf hin, dass der 44-Jährige an einer Überdosis Rauschgift verstorben ist.
Bereits am 31. Juli hatte sich ein Drogenfall ereignet. Dabei war ein 41-jähriger Rosenheimer auf seinem Fahrrad zusammengebrochen. Auch in diesem Fall übernahm die Kripo Rosenheim die weiteren Ermittlungen zur Todesursache. Auch diese Person war der Kripo als Drogenkonsument bekannt. Die bisherigen Feststellungen lassen den Verdacht zu, dass der 41-Jährige an seiner jahrelangen Drogensucht verstorben ist. Weitere Ermittlungen rechtsmedizinischer Untersuchungen zur endgültigen gesicherten Feststellung der Todesursache sind noch erforderlich.
Polizeipräsidium Oberbayern Süd
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