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Weißwasser: Bericht vom Spiel Lausitzer Füchse gegen Starbulls Rosenheim

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Ein bitteres Ende für die Starbulls

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Weißwasser - 85 Sekunden fehlten den Starbulls in Weißwasser zum Sieg. Dann gelang den Lausitzern der Ausgleich. In der Verlängerung wurde es dann ganz bitter. **NEU: mit PK-Video**

Doch der Reihe nach: Das erste Drittel im Duell Vierter gegen Fünfter verlief weitesgehend ausgeglichen. In der Anfangsphase waren die Oberlausitzer die etwas aktivere Mannschaft, konnten sich vor dem Tor von Norm Maracle - als Back Up saß diesmal übrigens Timon Ewert anstelle von Beppi Mayer auf der Bank - nur sporadisch in Szene setzen. Rosenheim kam nach und nach besser ins Spiel, musste aber kurz vor der Sirene einen unglücklichen Gegentreffer hinnehmen. Thomas Götz war der Torschütze für die Füchse in der 19. Minute, wobei die Rosenheimer Abwehr fleißig Hilfestellung gab: Nach einem unnötigen Scheibenverlust in der Vorwärtsbewegung war es mehr oder minder ein "Billard-Tor", das die Hausherren in Führung brachte.

Im Mittelabschnitt ging bei den Rosenheimern lange Zeit nicht viel zusammen. Viele Schnörkel und zu wenig Genauigkeit führten zu fast keinen Chancen, wohingegen Weißwasser mehrmals Möglichkeiten zum zweiten Treffer durch Top-Scorer Matt McKnight und Mark Derlago hatte. Auch Marcus Sommerfeld hätte treffen können, scheiterte jedoch an Maracle. In den letzten fünf Minuten des Drittels waren die Starbulls lange in Überzahl, doch erst als die "Sünder" Jared Ross und Jens Heyer von der Strafbank zurück waren, klappte es mit dem Ausgleich: Nach Vorlage von Simon Wenzel schlenzte Stephan Gottwald die Scheibe Richtung Tor, die von Mitch Stephens dann noch die entscheidende Richtungsänderung erfuhr - 1:1, 34 Sekunden vor der zweiten Pause.

In den letzten 20 Minuten waren die Rosenheimer etwas besser im Spiel, große Chancen gab es auf beiden Seiten aber eher nicht. Das war erst in der Schlussphase der Fall, als die bis dato eher langweilige Partie plötzlich gewaltig an Fahrt gewann: Corey Quirk traf fast vom Bullypunkt durch die Schoner von Füchse-Goalie Jonathan Boutin - 1:2 (58.). Weißwassers Trainer Dirk Rohrbach nahm daraufhin eine Auszeit und beorderte Boutin vom Eis - mit Erfolg: Mit sechs Feldspielern auf dem Eis traf der kanadische Verteidiger Ross 85 Sekunden vor Schluss mit einem mächtigen Schlagschuss von der blauen Linie zum 2:2 (59.).

In der Verlängerung überstanden die Starbulls zunächst mit vereinten Kräften eine Strafzeit von Peter Kathan, ehe eine kuriose Szene die Begegnung entschied: Nach einem Stockwurf von Maracle ging der Arm von Schiri Sascha Westrich 18 Sekunden vor Schluss nach oben, doch Weißwasser blieb zunächst im Scheibenbesitz. Erst als die Spielzeit abgelaufen war, kamen die Starbulls an den Puck - und somit konnte es erst jetzt den regeltechnisch korrekten Penalty für die Gastgeber geben: Marcus Sommerfeld trat an, trickste Maracle clever aus und erzielte somit den unter dem Strich etwas glücklichen, aber nicht unverdienten 3:2-Siegtreffer für die Ostsachsen (65.).

Das Spiel in der Statistik:

Lausitzer Füchse - Starbulls Rosenheim 3:2 n.V. (1:0, 0:1, 1:1, 1:0)

Tore: 1:0 (19.) Götz (Lehnig, Mazek), 1:1 (40.) Stephens (Gottwald, Wenzel), 1:2 (58.) Quirk (ohne Assist), 2:2 (59.) Ross (McKnight, Sommerfeld - sechster Feldspieler), 3:2 (65.) Sommerfeld (GWG, Penalty).

Schiedsrichter: Westrich (Zweibrücken).

Zuschauer: 1482.

Strafen: Weißwasser 6, Rosenheim 4.

Hier könnt ihr nochmal unseren Live Ticker nachlesen!

mw

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