Rosenheim - Die Starbulls müssen am Freitag und Sonntag Platz vier verteidigen. Die Gegner aus Kaufbeuren und Weißwasser sitzen den Rosenheimern im Nacken:

© Ziegler
So sah das in den bisherigen Spielen gegen Kaufbeuren aus: Die Allgäuer obenauf und die Rosenheimer (hier Mitch Stephens) mit einer Bruchlandung. Das soll sich am Sonntag im Heimspiel ändern. Hier wollen die Starbulls den ersten Saisonsieg gegen Kaufbeuren einfahren.
"Ich will gegen keine Mannschaft der Liga ohne Sieg bleiben, nicht gegen Landshut und nicht gegen Kaufbeuren", sagte Starbulls-Coach Franz Steer, angesprochen auf die drei bisherigen Niederlagen.
Zumindest gegen die Allgäuer lässt sich die Negativ-Bilanz kurzfristig ändern, denn die Kaufbeurer sind am Sonntag, 18 Uhr, zu Gast im Kathrein-Stadion.
Weißwasser ist dazu verdammt seine Heimspiele zu gewinnen, ansonsten droht in der Schlussphase der Verlust des Play-off-Platzes. Wie man in der Lausitz gegen die Füchse mit den Topskorern Matt McKnight (36 Punkte), Marc Derlago und Chris Straube (beide 35) gewinnt, bewiesen die Starbulls am 20. November beim 3:0-Erfolg. Die Tore erzielten Simon Wenzel, Mitch Stephens und Michael Baindl, wobei alle drei Treffer im Überzahlspiel fielen.
Gar nicht zurecht gekommen sind die Starbulls in dieser Saison mit dem ESV Kaufbeuren. Drei Niederlagen bei einem Torverhältnis von 5:13 lautet die ernüchternde Bilanz gegen die Allgäuer um ihren Toptorjäger Brady Leisenring (24 Treffer), der sich allerdings bisher gegen Rosenheim vornehm zurückhielt und nur einen Treffer erzielte. Da sind Rob McFeeters und Mark Soares wesentlich torhungriger gegen die Starbulls.
An was liegt es, dass die Rosenheimer gegen Kaufbeuren bisher so "versagt" haben? "Zu Hause haben sie uns gnadenlos ausgekontert, im ersten Spiel in Kaufbeuren waren wir nah dran. Da wurde uns ein reguläres Tor nicht gegeben und am Ende stand es 3:2 für Kaufbeuren." blickt Steer zurück, dem im dritten Spiel mit seinem Team gegen Kaufbeuren eine deftige Klatsche drohte, denn nach 33 Minuten stand es 5:0 Am Ende hielt sich das Ergebnis bei der 2:6-Niederlage noch in Grenzen. Da besteht als reichlich Revanche-Potenzial und vielleicht gelingt den Starbulls nach diesem Wochenende tatsächlich der Sprung auf Platz drei in der 2. Eishockey-Bundesliga.
bz/Oberbayerisches Volksblatt



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