Touristengebiete noch sicher

Ägypten: Auswärtiges Amt mahnt zur Vorsicht

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Reisende in ganz Ägypten sollten sich nach einer neuen Einschätzung des Auswärtigen Amtes derzeit besonders umsichtig verhalten und zwar mittlerweile im ganzen Land.

Nach der neuerlichen Gewalt in Ägypten mit zahlreichen Toten und Verletzten hat das Auswärtige Amt am Mittwoch seine Teilreisewarnung für das Land aktualisiert.

Es sei "weiterhin mit Demonstrationen und Einsätzen der Sicherheitskräfte zu rechnen, die auch einen gewalttätigen Verlauf nehmen können", schreibt das Ministerium auf seiner Internetseite. Die Lage bleibe "im Moment sehr unübersichtlich".

Weiterhin werde "nachdrücklich empfohlen", im Zusammenhang mit Großdemonstrationen "besondere Vorsicht walten zu lassen", hieß es weiter. In der Hauptstadt Kairo sollten insbesondere die Innenstadt, das Gebiet um die Universität sowie die Viertel Heliopolis und Nasr City "weiträumig" gemieden werden.

"In den Nachmittags- und Abendstunden sollten Fahrten in den größeren Städten soweit wie möglich vermieden werden", riet das Auswärtige Amt. Reisenden in Ägypten werde "dringend empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen grundsätzlich weiträumig zu meiden und die Medienberichterstattung sehr aufmerksam und regelmäßig zu verfolgen".

Sicherheitskräfte hatten am frühen Mittwoch mit der Räumung zweier Protestlager von Anhängern des am 3. Juli vom Militär gestürzten Staatschefs Mohammed Mursi auf öffentlichen Plätzen in Kairo begonnen. Mindestens 43 Menschen wurden getötet und zahlreiche weitere verletzt. In den Camps hatten Anhänger Mursis dessen Wiedereinsetzung gefordert.

AFP

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