Gelbfieber: Impfung muss nicht erneuert werden

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Viele Impfungen müssen regelmäßig erneuert werden - für Gelbfieber gilt diese Regel künftig nicht mehr. Foto: Ralf Hirschberger

Bislang musste eine Impfung gegen Gelbfieber alle zehn Jahre erneuert werden, um wirkungsvoll zu bleiben. Diese Regel gilt laut der Weltgesundheitsorganisation künftig nicht mehr. Unklar bleibt, ob alle Länder die neue Bestimmung auch umsetzen.

Düsseldorf (dpa/tmn) - Eine Gelbfieberimpfung muss nach den jüngsten Vorgaben der WHO nicht mehr alle zehn Jahre erneuert werden. Für die Einreise in Länder, in denen eine Impfung gegen Gelbfieber vorgeschrieben ist, reiche künftig der Nachweis einer einmaligen Impfung, so das Centrum für Reisemedizin (CRM).

Allerdings sei offen, ob alle Länder die neue Regel bei der Einreisekontrolle unmittelbar umsetzen. Manche Staaten in Afrika, Mittel- und Südamerika sowie in Asien hätten die Kontrollen zuletzt eher noch verschärft. Das CRM rät, sich vor der Reise genau über die Handhabung bei der Grenzkontrolle zu informieren.

Das Gelbfieber-Virus ist in den tropischen und subtropischen Gebieten Afrikas und Südamerikas verbreitet und wird von tag- und nachtaktiven Mücken übertragen. Die Erkrankung beginnt mit hohem Fieber, heilt aber meist wieder aus. Es kann jedoch auch zu einer deutlichen Verschlechterung kommen, mit Gelbsucht und Blutungen sowie Organversagen, das dann zum Tode führt, erklärt das CRM.

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