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Leserreise-Tipp: Kenia

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Großkarolinenfeld - Eine faszinierende Reise erlebte Marco Kreisel aus Großkarolinenfeld in Kenia. Hier ist ihr Erfahrungsbericht:

Der Reisetipp von Marco Kreisel aus Großkarolinenfeld:

Wohin ging die Reise?

Kenia

Reisezeit

21. Februar bis 8. März

Art der Reise

Safari, Strandurlaub

Reiseroute

Nairobi nach Mombasa

Unterkunft

Safari Lodges & Diani Beach Resort Hotel

Sehenswürdigkeiten

Amboseli, Tsavo Ost/West, Mombasa, Diani Beach

Highlights der Reise

Sehr viele und atemberaubende Tiere, besonders Leoparden und Löwen (sogar spielende Löwenjungen) haben uns beeindruckt.

Lowlights der Reise

Absolut nichts!

Wie haben sich die Einheimischen Ihnen gegenüber verhalten?

Trotz oder gerade wegen der Armut sind die Einwohner sehr freundlich und immer hilfsbereit. Auch wenn diese extreme Gastfreundschaft durchaus von der Hoffnung auf eine kleine Spende oder ein Päckchen Reis geprägt ist.

Kulinarische Besonderheiten

Seegras mit Tomate und Kokos in Chapati (Pfannkuchen aus Fladenbrotteig), Hummer, Krabben sowie etliche Meeresfrüchte.

Fazit

Die Anreise war lang, da wir die Flüge mit einem 5-stündigen Aufenthalt in Kairo gebucht haben. Start war also an einem Sonntag um 14 Uhr, Ankunft am darauffolgenden Montag um 7 Uhr (d. h. 9 Uhr deutscher Zeit). Am Flughafen wurden wir gleich von unserem Safari-Guide Paul abgeholt, der uns die nächsten 4 Tage durch diverse Nationalparks begleiten wird. Nach einer 4-stündigen Fahrt haben wir die Hauptstraße zwischen Nairobi und Mombasa verlassen und uns auf den Weg zum ersten Nationalpark, dem Amboseli-Park, begeben. Nach der Ankunft in der Lodge, die sich in Mitten des Nationalparks befindet, und einem Mittagessen haben wir unsere erste richtige Pirschfahrt gemacht. Elefanten, Giraffen, Gazellen und Paviane ließen nicht lange auf sich warten. Da der Park verhältnismäßig klein ist ("nur" ca. 8000 km²) sind die Tiere dort an Safari-Fahrzeuge gewohnt und wurden von Paul als nicht gefährlich eingeschätzt. Das Highlight an unserem ersten Tag war eine riesige Elefanten-Herde, die 2 Meter vor uns den Weg überquerten. Nach Sonnenuntergang fuhren wir wieder zurück in die Lodge und fielen nach einem Abendessen hundemüde ins Bett. Am nächsten Morgen, nach einer Pirschfahrt und Frühstück, ging es weiter zum nächsten Nationalpark, dem Tsavo West. Auch auf dem Weg dahin, hatten wir schon wieder viele und atemberaubende Tiere und Landschaften vor der Linse. Nach Ankunft in der nächsten Lodge und einem Mittagessen, ging es wieder auf Pirschfahrt. Dieses Mal konnten wir sogar einen Blick auf Löwen erhaschen, wenn auch noch recht weit weg. Erst am nächsten Morgen, auf dem Weg nach Tsavo-West, trafen wir eine Löwenfamilie direkt neben unserem Auto, auch mit zwei Löwenjungen, die eifrig miteinander spielten. An unserem letzten Safari-Tag schlich sich sogar ein seltener Leopard vor unser Auto (es gibt laut unserem Fahrer nur ca 100 Stück auf ca. 20.000 km²). Nach einem Mittagessen in Mombasa brachte uns Paul zum Diani-Beach-Hotel, unserer Unterkunft für die nächsten 10 Tage. Wir erfuhren, dass wir eine sehr gute Wahl gemacht hatten, da dieses Hotel, auch unter Einheimischen, einen sehr guten Ruf genießt. Tatsächlich waren wir mit allem, von Sauberkeit über Poolanlage bis hin zum Essen, sehr zufrieden. In diesem Hotel verbrachten wir dann den Rest des Urlaubs, größtenteils mit Schwimmen, Lesen und Essen ;) Fazit: Auch wenn wir nur 4 Tage Safari gebucht haben, waren wir damit vollends zufrieden. Wir haben so viele Tiere gesehen, und jedes war einmal direkt am Auto. Bei 30 bis 35 Grad war es tatsächlich sehr anstrengend den ganzen Tag unterwegs zu sein. Für eine längere Safari ist April oder Mai zu empfehlen, da es zu dieser Zeit angenehme 20 bis 25 Grad hat. Da wir aber nicht nur Abenteuer, sondern auch Erholung von unserem Urlaub wollten, war das die perfekte Mischung. Wir würden die Reise jederzeit wieder machen!

Bilder der Reise:

Leserreise-Tipp: Kenia

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