Kommunalwahl 2014 - Bernau am Chiemsee

In Bernau gibt es eine Stichwahl!

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Müssen am 30. März in die Stichwahl (v.l.): Christian Hügel (CSU) und Philipp Bernhofer (BL).

Bernau - Christian Hügel (CSU) und Philipp Bernhofer (BL) müssen in Bernau in die Stichwahl. Hügel holte knapp 34 Prozent der Stimmen, Bernhofer knapp 23 Prozent. **NEU: Gemeinderatswahl**

Der neue (vorläufige) Gemeinderat:

Gemeinderat Partei/Liste Stimmen
Jell Gerhard CSU 2.332
Hügel Christian CSU 2.014
Daiber Irene CSU 1.750
Jungbeck Heidi CSU 1.617
Schnaiter Franz CSU 1.215
Wörndl Josef CSU 1.159
Wendlinger Renate CSU 1.106
Steindlmüller Peter CSU 1.053
Herkner Alexander SPD 1.588
Leutner Birgit SPD 410
Pawlitzek Alexandra FW/ÜWG 789
Praßberger Franz FW/ÜWG 691
Hartl-Hinterholzer Leonhard GRÜNE 2.239
Zeitlmann Ursula GRÜNE 1.065
Genghammer Josef GRÜNE 991
Ostler Pia GRÜNE 648
Bernhofer Philipp BL 1.989
Bauer Georg BL 1.338
Decker Hansjörg BL 801
Saur Horst WMG 589

Die Bürgermeister-Kandidaten für die Wahl 2014:

Christian Hügel soll seinen CSU-Kollegen und Amtsinhaber Klaus Daiber beehren. Der 35-jährige Gemeinderat hat zusammen mit seiner Partei "22 Ideen für Bernaus Zukunft" entwickelt, u.a. will er die Chiemseestraße zum Herzen der Gemeinde entwickeln und den Kurpark zum Ku(ltu)rpark aufwerten.

Alexander Herkner von der SPD versuchte es bereits 2008, bekam allerdings nur 11,29 Prozent. Jetzt will es der amtierende Dritte Bürgermeister nochmal wissen. Herkner ist überzeugt davon, dass die Chiemseestraße der richtige Standort für das neue Rathaus sei. Jahrelang wurde über dieses Thema heftig diskutiert, eine Bürgerinitiative wollte das Projekt sogar verhindern.

Auch Philipp Bernhofer geht 2014 erneut für die Bernauer Liste ins Bürgermeister-Rennen. Im Wahlkampf sorgte die Liste mit ihrem "Wappen-Klau" für Aufregung: Sie verwendete - verbotenerweise - auf Wahlplakaten die Gemeindewappen von Hittenkirchen und Bernau. Bernhofer veranlasste daraufhin, dass die Wappen überklebt werden.

Leonhard Hinterholzer zieht für die Grünen in den Kampf. Der 49-jährige Elektromeister sitzt seit 2008 auch im Kreistag. Wenn er es in den Chefsessel des Rathauses schafft, wolle er im Gemeinderat endlich eine Entscheidung herbeiführen: entweder gegen oder für die Schließung des Hallenbades.

Erstmals hat die Wählerschaft Mittelstand und Gewerbe einen eigenen Bürgermeisterkandidatin nominiert - genauer gesagt eine Kandidatin: Ramona Klauck. Die 32-Jährige habe bislang noch keine Erfahrungen in der Kommunalpolitik gesammelt, wolle Bernau aber für Touristen attraktiver machen. Als weiteres Ziel nannte Klauck die Ansiedlung von Gewerbe und Unternehmen, um weitere Arbeitsplätze zu schaffen.

Alexandra Pawlitzek, die vor sechs Jahren knapp neun Prozent der Stimmen erhielt, tritt für die Freien Wähler und die ÜWG an. Seit 2008 sitzt sie im Gemeinderat. Jetzt will sie in das höchste Amt der Gemeinde Bernau aufsteigen. Die 44-Jährige arbeitet für den Chiemsee Alpenland Tourismusverband, deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass sie sich schwerpunktmäßig um die Entwicklung des Tourismus in Bernau kümmern möchte.

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