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Erdgas-Demonstration am Langbürgner See

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    • 22.11.11
    • Breitbrunn
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Breitbrunn wehrt sich gegen Erdgas-Bohrungen

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Breitbrunn - Mit der Dämmerung kamen am Montagabend die Demonstranten an den Langbürgner See.

"Wir wollen, dass unsere Natur erhalten bleibt", fordern die Breitbrunner, Eggstätter und andere Anwohner. In einer Informationsveranstaltung hatten sie der Rohöl-Aufsuchungs Aktiengesellschaft RAG Austria bereits deutlich gemacht, dass die geplanten Probebohrungen nach Erdgas unter dem Langbürgner See nicht erwünscht sind. Am Montagabend stellte sich der Vorstand der RAG, Kurt Sonnleitner, den Gegnern.

In einem Interview übergab er Gerhard Kolbeck, dem Sprecher der Bürgerinitiative Breitbrunn, eine schriftliche Versicherung, dass bei den Probebohrungen kein Fracking zum Einsatz komme. Das reicht Kohlbeck aber nicht: "Wir fordern eine Umweltverträglichkeitsprüfung für diese Bohrungen."

Ob es eine geben wird, hängt aber nicht nur von der Entscheidung der RAG ab. Zuerst einmal muss das Bergamt Südbayern die Bohrgenehmigung erteilen. "Und das kann noch dauern", ist sich Sonnleitner sicher. Zeit, die die Bürgerinitiative nutzen will, um an höherer Stelle auf die Problematik in Breitbrunn aufmerksam zu machen. Denn nur wenige hundert Meter neben dem geplanten Bohrplatz liegt das Naturschutzgebiet.

Ein nachgebauter Bohrturm zeigt bereits jedem Vorbeifahrenden oder -laufenden, dass in Breitbrunn etwas passieren soll. Bei der abendlichen Demonstration soll sich die Polizei sogar auf 2000 Demonstranten eingestellt haben. Ein paar Hundert machten letztlich ihrem Unmut Luft. Sie scheuten nicht davor, Sonnleitner persönlich Fragen zu stellen und dieser wiederum versuchte sie zu beantworten.

Trotzdem scheinen die Positionen weiter unverändert. Die Bürgerinitiative will keine Bohrungen, die RAG wenn eine Alternative zu dem geplanten Bohrplatz. Ob sich da ein Kompromiss finden lässt?

cz

Rubriklistenbild: © cz

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Kommentare

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Kritischergeist22.11.2011, 15:14Antwort
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Wenn du alleine bist liegst du mit 1500 kWh etwas unter dem Durchschnitt eines bundesdeutschen Singlehaushaltes der 1800 kWh pro Jahr verbraucht. Für eine Familie mit Kindern wäre das allerdings ein Rekord. Würden alle deutschen Haushalte etwa 20% Strom sparen würde der Stromverbrauch in Deutschland nur um knapp 3% sinken, denn der Anteil der Privathaushalte am Gesamtstromverbrauch liegt nur bei etwa 15%. Es sind nicht unbedingt die oft geschmähten Multis die für unsere hohen kWh-Preise verantwortlich sind. Allein der EEG-Aufschlag liegt inzwischen bei 4,3 Cent/kWh und der Steueranteil bereits bei über 50%.

Nachgefragt22.11.2011, 14:44Antwort
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Hallo Kritischergeist, es ist sehr bedenklich, wenn man sich diesen Namen gibt und anderen kritischen Geistern pauschal Heuchelei etc. unterstellt. Wieviele vergleichbare "alternative Energien" haben wir für Zehntausende von Erholungssuchenden - wie den Langbürgner See & Co. ? Muss wirklich 60 m neben dem Naturschutz-, FFH-, Natura 2000-Gebiet nach Erdgas gebohrt werden?
Wenn Sie den "Wutbürgern" unterstellen, sie würden Natur und Umwelt nur vorschieben - dann machen Sie doch jetzt einfach mal einen Spaziergang und blicken von Westerhausen rechts über den See und dann links zur Bohrstelle ... Vielleicht verstehen Sie dann, warum man um diese Idylle kämpft - auch für Sie und Ihre Kinder, falls vorhanden. (Um die Vorstellungskraft zu vertiefen, wäre auch ein Ausflug nach Assing am Tachinger See zu empfehlen, wo ein vergleichbares Projekt gerade im Bau ist.)

Leonidas9922.11.2011, 13:54
(0)(0)

Ja, ich bin in punkto Energieverbrauch äußerst sparsam. Geheizt wird
grundsätzlich erst unter 17 Grad Raumtemperatur, kein Gerät läuft auf
standby und Licht wird nur da angemacht, wo es auch tatsächlich
gebraucht wird. Mein Jahresstromverbrauch liegt unter 1.500 KWh,
Gas verbrauche ich überhaupt nicht und auch mit Wasser wird sinnvoll
umgegangen. Würde jeder in Deutschland so handeln, wären die
Energie-Multis schnell gezwungen, ihre Preise drastisch zu senken.

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