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Breitbrunn: Landtagsabgeordnete Claudia Stamm gegen Erdgasbohrung am Langbürgner See

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    • 22.02.12
    • Breitbrunn
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Grüne: Kein Stillhalten und Aussitzen!

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Breitbrunn - Die geplante Erdgasbohrung unterhalb des Naturschutzgebiet am Langbürgner Sees stoßen bei den Grünen auf heftigen Widerspruch.

Die grüne Landtagsabgeordnete Claudia Stamm hat mit ihren Kollegen Christian Magerl und Ludwig Hartmann einmal genauer über die Erdgasbohrung am Langbürgner See bei der bayerischen Staatsregierung nachgefragt, und ist mit den Antworten gar nicht einverstanden. So sagt die Landtagsabgeordnete, die für Rosenheim zuständig ist: „Die Staatsregierung argumentiert so zur geplanten Erdgasbohrung: Wir denken, wir brauchen das bei Erdgasbohrungen eingesetzte gefährliche Frackingverfahren in Bayern jetzt gerade nicht, es hat ja auch noch niemand beantragt - deshalb haben wir hier auch gar kein Problem. Wir möchten aber, dass sich die Staatsregierung jetzt und auch für die Zukunft eindeutig positioniert: Gegen den Einsatz von Frackingverfahren und gegen eine Erdgasförderung, die durch giftige Chemikalien das Grundwasser in Bayern gefährden kann.“ Denn die Risiken einer Erdgasbohrung sind bekannt: Bei der Förderung können gefährliche Verschmutzungen verursacht werden.

Die haushaltspolitische Sprecherin der Grünen Landtagsfraktion Claudia Stamm fordert deshalb: „Naturschutz, Klimaschutz, Energiewende: Beim bayerischen Staatshaushalt – und beim aktuellen Nachtragshaushalt - zeigt die Staatsregierung ganz aktuell, dass sie diese Themen lange nicht so ernst meint, wie sie es darstellt. Und auch ein Stillhalten, Aussitzen und Konzeption-slosigkeit bei den geplanten Erdgasbohrungen mit den klaren Risiken für die Hemhof-Eggstätter-Seenplatte gilt nicht. Wir wollen eine klare Positionierung zugunsten von Natur- und Wasserschutz in Bayern. Wenn für das Erdgasfeld eine Förderkapazität von 300 Mio cbm angenommen wird, entspricht das gerade mal dem bayerischen Erdgasverbrauch von 9 Tagen. Die Förderung von Erdgas muss aber im Rahmen eines stimmigen Gesamtkonzeptes zur Energiewende in Bayern überdacht werden: Das Ersetzen fossiler Energieträger durch regenerative Energieträger muss hierbei eine tragende Rolle spielen.“

Die Grüne Landtagsabgeordnete Claudia Stamm fordert: „Wir brauchen hier ganz klar eine starke Bürgerbeteiligung und eine transparente Informationspolitik seitens der Industrie und der Politik.“ Und auch Leonhardt Hinterholzer, Sprecher des Kreisverbandes Rosenheim der Grünen, betont: “Die Stimmen des starken Widerstands zu diesem Projekt und ihre guten Argumente zugunsten der Bewahrung und des Schutzes wertvoller Umweltressourcen – noch dazu inmitten des ältesten bayerischen Naturschutzgebietes - können und dürfen nicht überhört werden.“ Die Erdgasbohrungen, die ursprünglich in diesem Frühjahr beginnen sollten, riefen zahlreiche Gegner auf den Plan. Darunter ist die „Bürgerinitiative gegen Gasbohrungen“, die eine Petition beim Landtag einreichte, der Verein „David Gegen Goliath“, der Bund Naturschutz Rosenheim und viele lokale Zusammenschlüsse.

Bürgerbüro Claudia Stamm - Die Grünen im Bayerischen Landtag

Rubriklistenbild: © Claudia Stamm/cz

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Kritischergeist23.02.2012, 07:53
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Die Grünen Bayerns haben es erreicht dass in Bayern die Hälfte unserer AKWs abgeschaltet wurden. Diese erzeugten Grundlaststrom der jetzt fehlt und nur durch GUD Gaskraftwerke ersetzt werden kann. Aber Claudia Stamm ist wohl gegen Gasverstromung mit einheimischen Resourcen. Sie fordert weiter erneuerbare Energien einzusetzen und weil Biogas und Biokraftstoffe bereits einen Großteil unserer Landwirtschaftsfläche nutzen, ist dort eine weitere Steigerung kaum noch möglich. Was bleibt also zur Ökostromerzeugung? Nur noch Wind und Sonne, also die Energie die extrem stark schwankt. Dass damit keine Grundlaststromerzeugung ohne Speicherung zu realisieren ist, haben inzwischen fast alle Bayerischen Bürger verstanden die eine Mindestbildung haben, vermutlich aber Claudia Stamm noch nicht. Wir mussten in diesem Winter schon massiv an Energie aus dem Norden, aus Tschechien und Österreich einführen und sind trotzdem an einem Blackout geradeso vorbeigeschrammt. Jetzt sollen nach dem Willen der Grünen in den nächsten Jahren weiter AKWs stillgelegt werden für die wir dringend Ersatz brauchen und das können nur GUD Gaskraftwerke sein, die natürlich auch Gas brauchen und zwar nicht aus Russland, denn die liefern in kalten Wintern nicht ausreichend wenn viel Strom verbraucht wird, was die Grünen sicher auch mitbekommen haben. Trotzdem sind sie weiter gegen die Erschließung heimischer Resourcen und verweisen immer noch auf den dafür unbrauchbaren, fluktuierenden Ökostrom als ihre heilige Kuh. Wie ignorant und grenzenlos dumm muss man denn sein dass man trotz aller Aufklärung über viele Artikel von Fachleuten in den Medien immer noch glaubt dass die Ökoenergie die Bayerische Welt bei der Stromversorgung alleine glücklich machen kann. Die Grünen wissen immer sehr genau was sie nicht wollen und das was sie dann wollen, funktioniert aber leider meistens nicht. Man kann ihnen das tausendmal sagen dass es so nicht geht aber trotzdem wiederholen sie das immer und immer wieder wie eine defekte Schallplatte. Die Grünen wollten das Abschalten unserer grundlastromerzeugenden AKWs und jetzt müssen sie wenn sie Kohlekraftwerke auch ablehnen, Gaskraftwerke als Ersatz akzeptieren und zwar mit heimischem Gas. Da gibt es bei der Förderung auch gewisse potentielle Risiken und die muss man dann auch akzeptieren, denn eine Grundlaststromerzeugung ohne Risiko gibt es nicht. Das Argument dass das Gasfeld bei Breitbrunn gerademal den bayerischen Gasverbrauch von 9 Tagen abdeckt ist totaler Schwachsinn, denn in Bayern gibt es tausende Standorte wo man Gas fördern kann und das würde reichen uns von Importen unabhängig zu machen, wie es die Amerikaner in ihrem Land inzwischen erreicht haben. Mit dem gleichen Argument das die Grünen jetzt vorschieben könnte man ja auch sagen wir bauen keine Windräder am Waginger See weil sie gerademal Bayern für 3 Minuten mit Strom versorgen können. Bei Windrädern und Solaranlagen scheint aber das Argument zu wenig Energie für Bayern nicht zu gelten. Die Masse der Anlagen macht es und dies gilt auch für die Gasförderung. Grüne drehen ihre Argumente wie es ihnen passt und glauben immer noch dass die Bürger ihren Schwachsinn genussvoll fressen. Inzwischen kapieren aber immer mehr Bürger dass die Sonnenblumenanbeter großteils nur aus Dampfplauderern bestehen die unser Land zugrunde richten würden, hätten sie alleine zu bestimmen. Grün kann unsere Staatsregierung und auch die SPD inzwischen auch, aber mit etwas mehr Sachverstand und Verantwortung für das Wohl unseres Landes.

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