Über 800 Athleten messen sich im Schwimmen, Radfahren und Laufen. Um möglichst überall etwa bei Unfällen und Erschöpfungszuständen sofort zur Stelle zu sein, planen die Verantwortlichen des Traunsteiner Kreisverbandes des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) ihren Einsatz zusammen mit dem Veranstalter seit vielen Monaten. Inzwischen sind die Vorbereitungen abgeschlossen und die Mitglieder der Wasserwacht haben zwei Übungen absolviert, um das Zusammenspiel der vielen Ehrenamtlichen zu trainieren.
Rettung über den Wasserweg
Ist das Schwimmen beendet, wird Christian Ellmaier mit einem Teil seiner Mannschaft zusammen mit dem Rettungsdienst an Land die Laufstrecke beobachten, die meist direkt am See entlang führt. Sollte es hier zu Rettungseinsätzen kommen, wollen die Wasserwachtler Verletzte zunächst über den Wasserweg transportieren, da Chieming weiträumig abgesperrt ist. Für ihn sind die Planungen für den Chiemsee Triathlon eine Herausforderung, denn noch nie haben die Wasserwachten am Chiemsee eine Großveranstaltung dieser Art begleitet. „Es ist eine tolle Aufgabe und ich habe ein gutes Gefühl.“
Unfallhilfsstelle im Zielbereich
Im Zielbereich ist eine zentrale Unfallhilfsstelle aufgebaut, die aus zwei Zelten besteht und wie eine kleine Ambulanz ausgestattet ist. Hier stehen den Ärzten und Helfern verschiedene Notfallausstattungen zur Verfügung, wie Beatmungsgeräte und EKG. Geplant ist, so Martin Steiger, dass sich sämtlich BRK-Fahrzeuge zum Ende des Triathlons in den Zielbereich zurückziehen, „da hier für uns der schwierigste Teil sein könnte, wenn etwa Sportler wegen Überanstrengung zusammenbrechen.“
Pressemitteilung BRK Traunstein


























