Überschwemmungen nach Starkregen

So dramatisch war es in Niedermoosen

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Landkreis - Der Starkregen hat in den Regionen für zahlreiche überflutete Straßen und Keller gesorgt. Besonders schwer betroffen war Niedermoosen bei Riedering.*NEU: Fotos und Video*

Die Lage im Landkreis Rosenheim entspannt sich

Aufgrund der starken Regenfälle kam es in Südost-Bayern zu zahlreichen Überschwemmungen. Im Landkreis Rosenheim habe es für die Einsatzkräfte vier Schwerpunkt-Gebiete gegeben, wie Kreisbrandrat Richard Schrank berichtet. "Die Gemeinden Prien, Riedering, Rohrdorf und Thansau waren besonders stark betroffen." In Niedermoosen sei es etwas dramatischer gewesen als in anderen Gemeinden. "Der Rothbach ist über die Ufer getreten und hat das Gewerbegebiet und angrenzende Wohngebiete überflutet." Derzeit sei man dabei, die Schäden zu begrenzen und abzuarbeiten.

Überschwemmungen in Niedermoosen

Niedermoosen nach den Überschwemmungen

Niedermoosen nach der Überschwemmung

Überschwemmungen im Chiemgau

Userin meldete sich via Facebook: "Wir kommen nicht raus"

Zum Vergrößern auf das Bild klicken: So sieht es derzeit in Niedermoosen (Gemeinde Riedering) im Rosenheimer Landkreis aus. Hier zu sehen ist die Eichenstraße mit der dortigen Arche.

Unsere Userin Nathalie K. schrieb uns über Facebook um 16.04 Uhr an. Sie befand sich in Niedermoosen (Gemeinde Riedering, Landkreis Rosenheim) und schilderte uns, dass sie dort festsitze: "Wir sitzen im Naturhaus in der Arche fest. Die Straße nach Rohrdorf ist überschwemmt und gesperrt. Die Straße von Niedermoosen Richtung Riedering ist auch dicht. Wir sitzen also in der Falle!"

Dr. Hadumar Roch (vorne) vom Wasserwirtschaftsamt und Landrat Wolfgang Berthaler verschafften sich am Nachmittag in Niedermoosen einen Überblick über die Hochwasser-Lage.

Trotz ihrer Situation fand sie dankende Worte für die Einsatzkräfte: "Eingroßes Lob an die Feuerwehr, die uns so tatkräftig unterstützt!"

Gleichzeitig befürchtete sie jedoch, dass sie noch längere Zeit in der Arche festsitzen wird. Mittlerweile erhielten wir jedoch von unserem Reporter Patrick Steinke die Meldung (16.40 Uhr), dass die Straße zwischen Niedermoosen nach Riedering nun wieder freigegeben wurde. Jedoch kommt man dann derzeit nicht weiter Richtung Rosenheim oder Frasdorf, weil die Kreisstraße RO5 noch etwa bis 20 Uhr gesperrt bleiben muss.

DWD erneuert Wetterwarnungen

Service:

Nach Auskunft des Deutschen Wetterdienstes wird es bis zum Donnerstagabend weiterregnen. Westlich des Inns werden 30 bis 40 Millimeter erwartet, östlich des Inns etwa 50 Millimeter.

Am Mittag hat der Deutsche Wetterdienst seine Wetterwarnungen erneuert bzw. verlängert. In Lagen unter 800 Metern wird vor ergiebigem Dauerregen gewarnt. Es können zu den gefallenen Mengen nochmals zwischen 20 und 40, in Nordstaulagen auch um 50 Liter pro Quadratmeter hinzukommen. In Lagen über 1000 Metern warnen die Meteorologen vor ergiebigem Schneefall und Schneeverwehungen.

Wie ist die Lage bei Ihnen vor Ort? Schicken Sie uns Bilder und Beobachtungen an redaktion@ovb24.de

Beide Warnungen gelten bis Freitag, 8 Uhr, und sind für die Landkreise Rosenheim, Traunstein und Berchtesgadener Land gültig.

Fotos unserer User:

User-Bilder vom Unwetter

User-Bilder vom Wintereinbruch

Stadt Rosenheim (Stand 14.55 Uhr):

Auf Anfrage bei den Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Rosenheim erfuhr unsere Redaktion, dass die Hochwasserlage aktuell regelmäßig beobachtet wird. Ein Feuerwehrwagen fahre derzeit im Stadtgebiet umher, um den Wasserstand an Mangfall und Inn zu begutachten. Derzeit gibt es noch keine Meldungen über Überschwemmungen.

Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt sind derzeit auch im Landkreis zur Unterstützung im Einsatz.

Landkreis Rosenheim (Stand 17.20 Uhr):

Landrat besucht Einsatzkräfte vor Ort

Dr. Hadumar Roch vom Rosenheimer Wasserwirtschaftsamt und Landrat Wolfgang Berthaler verschafften sich am Nachmittag einen Überblick über die Hochwasser-Lage in Niedermoosen. Der Landrat war am Mittwoch und Donnerstag auf der Landrätetagung im Landkreis Donau-Ries. Nach seiner Rückkehr am Nachmittag ließ er sich zunächst in der Führungsgruppe Katastrophenschutz informieren und machte sich anschließend auf dem Weg um die Einsatzkräfte zu besuchen.

Landratsamt meldet am späten Nachmittag: Pegel rückläufig

Die Lage in den Überschwemmungsgebieten im Landkreis Rosenheim hat sich inzwischen deutlich entspannt, meldet die Pressestelle im Landratsamt. Weil kein Koordinierungsbedarf mehr besteht, stellte sich die Führungsgruppe Katastrophenschutz (Krisenstab) um 15.35 Uhr selbst außer Dienst.

In Prien wird am Regenrückhaltebecken weiter Wasser abgepumpt. Dort ist eine Pumpe des Abwasserzweckverbands im Einsatz.

In Niedermoosen geht das Hochwasser zurück. Die Pumpen werden aber noch zwei bis drei Stunden laufen müssen. Verkehrsbehinderungen sind dort nicht auszuschließen.

In Thansau ist die Schlauchsperre zum Schutz der Firma Sengewald aufgebaut.

In Rohrdorf sinken die Pegel in den Bächen.

Auf Vorschlag des Rosenheimer Wasserwirtschaftsamtes wurden an der Innstaustufe Nußdorf der Wasserdurchlauf eingeschränkt und gleichzeitig an der Innstaustufe Rosenheim der Wasserdurchlauf erhöht. Dadurch wurde der Pegel des Inns zwischen den beiden Staustufen und zudem der Wasserstand im Altwasser und den umliegenden Bereichen gesenkt. Eine Maßnahme die sich sehr positiv auf die Lage in Thansau auswirkte.

Insgesamt waren heute 390 Feuerwehrler, 25 Mitglieder des Technischen Hilfswerks und 45 im Rettungsdienst einschließlich Wasserwacht und Bergwacht im Einsatz.

Krisentab-Leiter Richard Schrank (15 Uhr): "Lage hat sich stabilisiert"

Auf Anfrage von rosenheim24.de erklärte der Leiter der Führungsgruppe Katastrophenschutz im Landratsamt, Richard Schrank, dass sich die Hochwasserlage trotz der anhaltenden Regenfälle "stabilisiert" habe. Betroffen sind derzeit weiterhin insbesondere die Ortschaften Niedermoosen, Riedering, Thansau. Weitere Gemeinden seien in den letzten Stunden nicht dazugekommen.

Auch die Pressestelle des Landratsamts bestätigte die Einschätzung in einer Mitteilung. Demnach lagen die Schwerpunket der Überschwemmungslage im Landkreis zu diesem Zeitpunkt noch im Riederinger Ortsteil Niedermoosen. Die Ortsmitte von Riedering wurde für den Verkehr wieder freigegeben.

Fotos aus Riedering, Niedermoosen und Thansau:

Überschwemmungen in Riedering, Thansau, Niedermoosen

Überschwemmungen in Riedering und Thansau- Teil 2

Überschwemmungen in Riedering

Überschwemmungen in Atzing (Gemeinde Prien)

Aus dem Stettener Bach ist am Donnerstagmittag aufgrund der massiven Regenfälle ein "Stettener See" geworden! Die Ortsdurchfahrt in Prien-Atzing musste zum Teil gesperrt werden.

Überschwemmungen in Atzing

Führungsgruppe Katastrophenschutz koordinierte im Landratsamt die Einsätze

Der Starkregen hatte in mehreren Gemeinden im Landkreis Rosenheim Bäche stark ansteigen bzw. über die Ufer treten lassen. Weil es aufgrund der verschiedenen Einsatzschwerpunkte Koordinierungsbedarf gab, trat am Donnerstagmittag die Führungsgruppe Katastrophenschutz im Landratsamt Rosenheim zusammen - also ein Krisenstab. Örtlicher Einsatzleiter war Kreisbrandrat Richard Schrank. Mittlerweile hat sich dieser Krisenstab aber wieder aufgelöst.

Überschwemmungen in vielen Chiemgau-Gemeinden

In Prien trat der Reitbach über die Ufer. Zudem lief ein Regen-Rückhaltebecken bei Trautersdorf über. Überschwemmungen gab es zudem in Rimsting und Frasdorf. In diesen Gemeinden hatten die Einsatzkräfte die Situation unter Kontrolle.

Großpumpen in Niedermoosen im Einsatz / Straßen nach Riedering überschwemmt

Die Ortsmitte der Gemeinde Niedermoosen ist von den Regenfällen stark betroffen. Dort ist derzeit die Großraumpumpe des Landkreises im Einsatz. Eine zweite Großpumpe wurde von Rosenheim Stadt angefordert.

Aus einem Gebäude traten geringe Mengen Heizöl aus. Ein Flußmeister des Wasserwirtschaftsamtes Rosenheim wurde angefordert. Ein Unternehmen wurde beauftragt, den Heizöltank abzusaugen. Kräfte des Technischen Hilfswerks werden nach Niedermoosen verlegt.

Der Rothbach trat zudem über die Ufer. Derzeit wird der Deich des Rothbachs mit Sandsäcken gestützt. 3.500 Sandsäche wurden angefordert.

Kindergarten in Thansau evakuiert:

Kindergarten unter Wasser in Thansau. Zum Vergrößern auf das Bild klicken.

Neben Prien scheinen auch die Gemeinden Riedering und Rohrdorf vom heftigen Regen stark betroffen zu sein. In Thansau wurde ein Kindergarten evakuiert. Das Gebäude wurde geräumt, die Kinder sind in einem Bus der Feuerwehr Rosenheim untergebracht. Die Einsatzkräfte versuchen, die Eltern zu erreichen.

Vom Hochwasser bedroht ist auch das Firmengelände des Unternehmens Sengewald in Thansau. Eine Schlauchsperre ist angefordert.

Autobahnen überflutet:

Die A8 ist ebenfalls vom Starkregen betroffen: Zwischen der AS Frasdorf und AS Achenmühle war in Fahrtrichtung München der rechte Fahrstreifen wegen Überflutung blockiert. Mittlerweile wurden die verstopften Gullis, in denen sich der Regen ansammelte, freigeräumt. Der Verkehr kann sich in diesem Bereich jedoch noch stauen.

Zwischen der AS Bernau und Frasdorf sind ebenfalls verstopfte Gullis übergelaufen. Momentan arbeitet die Autobahnmeisterei an der Beseitigung des Problems. Auch an der AS Brannenburg (A93) besteht aufgrund einer Überflutung Gefahr in beiden Richtungen.

Überflutungen bei Prien:

Die Straße zwischen Prien und Bernau (ST2092, Autobahnzubringer) war am Vormittag wegen Überflutungen gesperrt. Der Christbach trat dort über die Ufer. Die Feuerwehr war in diesem Bereich damit beschäftigt, Sandsäcke auszubringen.

Ein Autohaus am Reitbach in Prien stand unter Wasser. In Rimsting musste die Feuerwehr ausrücken, um einen Keller auszupumpen.

Überflutungen in Prien

Keine Gefahr für Wasserburg:

In Wasserburg läuft aktuell alles im grünen Bereich. Der Wasserpegel am Inn befindet sich in normaler Höhe. Die Stadt Wasserburg teilte auf Nachfrage am Vormittag mit, dass die Stadt noch weit von der ersten Meldestufe entfernt sei. Auch die Prognosen seien optimistisch zu betrachten, hieß es aus dem Rathaus.

Verkehrsbehinderungen durch Starkregen

Landkreis Traunstein (Stand 18.10 Uhr):

Straßensperrungen im Landkreis

Die Staatsstraßen zwischen Grabenstätt und Übersee sowie zwischen Bernau und Wasserburg (zwischen Bernau und Bad Endorf) waren wegen Überflutungen gesperrt. Es wurden Umleitungen eingerichtet.

Überschwemmungen in Übersee

Vollgelaufene Keller

Laut der Integrierten Leitstelle gab es ein verstärktes Einsatzaufkommen in den Bereichen Übersee, Bergen, Hammer und Siegsdorf. Dort sind einige Keller vollgelaufen. Auch ein paar kleinere Bäche drohen überzulaufen. Die Straße zwischen Bernhaupten und Bergen soll überflutet sein, wie uns ein User mitgeteilt hat.

Überschwemmungen im Chiemgau

Unwetter in Staudach-Egerndach

Gehwege und Straße in Grabenstätt überflutet:

Aufgrund des starken Regens kam es in Grabenstätt zur Überflutung einer Straße und mehrerer Gehwege. Die Feuerwehr Grabenstätt errichtete deshalb vor dem Kindergarten eine Sandsack-Barriere.

Unwetteralarm in Grabenstätt

Unwetter in Grabenstätt

Straßen und Fußballplatz überflutet:

In Vachendorf und Holzhausen mussten ebenfalls die Feuerwehren ausrücken. Dort wurden Wiesen, kleinere Straßen und ein Fußballplatz überflutet.

Einsätze in Vachendorf und Holzhausen

Landkreis BGL (Stand 18.10 Uhr):

Freilassing und Thundorf (Gemeinde Ainring):

Durch den Dauerregen der letzten Tage hat sich die Wiese im Freilassinger Freibad in einen See verwandelt. Der kleine Bach daneben ist über die Ufer getreten und lässt das Wasser in den Wiesen ansteigen.

In Thundorfer Moos sind die kleinen Bäche übergelaufen und auch hier verwandelten sich die Wiesen in Seen. Die neue Unterführung in Thundorf macht gerade Ihre erste Bestandsprobe gegen das Hochwasser.

Aktuelle Fotos aus Freilassing und Thundorf:

Überschwemmungen in Freilassing und Thundorf

Saaldorf-Surheim:  Pegel steigt an 

Zum Vergrößern HIER klicken

Da werden Erinnerungen an das Juni-Hochwasser vom vergangenen Jahr wach: Wegen der anhaltenden starken Regenfälle musste die Bahnunterführung bei Haberland gesperrt werden. Und auch die Schafe an der Lederer-Surschleife blicken ihrem Halbinseldasein offenbar mit gemischten Gefühlen entgegen.

Am Pegel Brodhausen wurde schon am frühen Donnerstagvormittag die Meldestufe 1 überschritten. Gegen 14 Uhr fehlten dann, laut Grafik des Hochwasser-Nachrichtendienstes, nur noch 25 Zentimeter bis zum Erreichen der Meldestufe 2, die bei 250 Zentimeter liegt.

Ainring: Bahn-Brückenbaustelle sabotiert 

Vermutlich weitreichende Folgen hat die Tat einer bislang unbekannten Person im Bereich der Bahn-Brückenbaustelle in Mühlreit (Gemeinde Ainring). Zwei Hochleistungspumpen, die auf Automatikbetrieb eingestellt waren, wurden im Zeitraum von Mittwochabend, ab 17.15 Uhr, bis Donnerstagmorgen, 6.15 Uhr, offensichtlich vorsätzlich ausgeschaltet.

Aufgrund der starken Niederschläge in der betreffenden Nacht lief deshalb die Baugrube voll. Knapp drei Meter hoch stand das Wasser in der Ausschachtung zu Arbeitsbeginn am Donnerstagmorgen. Da ein technischer Defekt oder ein versehentliches Abschalten durch Arbeiter ausgeschlossen werden kann, wurde von der Baufirma Strafanzeige wegen Sachbeschädigung erstattet. Nach bisherigen Erkenntnissen entstand an Pumpen und Hydraulikpressen ein Sachschaden von etwa 70.000 Euro. Ob der für das kommende Wochenende geplante Brückeneinschub als Folge des Schadens überhaupt durchgeführt werden kann, ist fraglich.

Feuerwehr-Einsatz an B304

Berchtesgadener Land bisher nicht stark betroffen

Aus Bischofswiesen werden die Überschwemmung der Kreisstraße BGL19 (Scharitzkehlstraße) im Bereich der Christophorus-Schule und einige umgestürzte Bäume gemeldet. Außerdem kam es aufgrund des starken Windes am Mittwochabend zu einem Stromausfall, der jedoch zügig behoben werden konnte. Die Pegelstände der Bäche würden sich in Bischofswiesen im Rahmen halten, so die örtliche Polizei. Aktuell gehe der Regen in Schnee über.

In Laufen würde der Pegel der Salzach zwar ansteigen, allerdings lägen diese laut Auskunft der Polizei "nach wie vor im grünen Bereich". Momentan läge der Pegel bei 2,90 Metern, Meldestufe 1 gelte erst ab einem Wasserstand von sechs Metern.

In Bad Reichenhall und Berchtesgaden gab es unseren Informationen zufolge bislang keine nennenswerten Zwischenfälle.

Salzburger Land (Stand 11.05 Uhr):

Wie die Presseagentur Aktivnews mitteilte, haben die starken Regenfälle der letzten 24 Stunden im gesamten Flachgau und der Stadt Salzburg für einen starken Pegelanstieg der Flüsse gesorgt. So sind in Straßwalchen und im gesamten Flachgau etliche Feuerwehren im Einsatz, um entsprechende Vorkehrungen zu treffen, um Überflutungen zu verhindern. In etlichen Gebieten müssen aber laut Aktivnews bereits erste Keller und Straßenunterführungen ausgepumpt werden.

Der Deutsche Wetterdienst warnt indes im Alpenvorland weiterhin vor Dauerregen, Schnee und Schneeverwehungen.

Auskunft des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd am Vormittag:

Wie die Pressestelle des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd auf Anfrage von rosenheim24.de am frühen Vormittag mitteilte, habe es in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch deutlich mehr (ca. 250) Einsätze gegeben, als in der Nacht auf Donnerstag. Als „gänzlich unspektakulär“ bezeichnete Sprecher Stefan Sonntag die Einsatzlage aus Sicht der Polizei. Viele kleinere Einsätze würden aber vor Ort direkt über die Feuerwehren und die Polizeiinspektionen abgewickelt.

Die Pressestelle konnte lediglich über einige Straßensperren berichten. So ist aktuell die Straße von Prien Richtung Autobahn (ST2092) wegen Überflutung gesperrt. Im Berchtesgadener Land besteht zwischen Bad Reichenhall und Lofer auf der B21 starke Aquaplaning-Gefahr. Hier dürfte die Straße durch den heftigen Regen überflutet worden sein. Laut unseren Verkehrsmeldungen haben sich die Bedingungen dort aber bereits wieder verbessert. Ebenfalls zu Behinderungen kommt es auf der Staatsstraße 2101 zwischen Bad Reichenhall und Schneizlreuth. Hier hat der Regen Geröll auf die Fahrbahn gespült.

Die Integrierte Leitstelle Traunstein (ILS) hat zwar ein erhöhtes Einsatzaufkommen in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land zu verzeichnen, aber Schichtleiter Jürgen Richter stellte klar: „Es sind einige Keller vollgelaufen und einige kleinere Bäche drohen überzulaufen. Größere Sachschäden gab es aber nicht.“ Außerdem steht die ILS in ständigem Kontakt mit den Wasserwirtschaftsämtern. Demnach hätten die Pegel der Bäche und Flüsse ihren Höchststand bereits erreicht und sollten demnächst wieder fallen.

Weitere Informationen und Bilder folgen.

redro24/mw/hy/bp/mg

Rubriklistenbild: © ps

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