Erneuter Vorfall in Prien

Wieder Großaufgebot der Polizei in Asyl-Unterkunft

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Prien - Nachdem die Polizei bereits am Sonntag mit einem Großaufgebot zur Asylbewerberunterkunft gerufen wurde, mussten die Beamten am Dienstag erneut ausrücken.

Erneut musste ein Großaufgebot der Polizei am Dienstagabend in Prien ausrücken, nachdem zunächst von mehreren Personen gemeldet worden war, dass eine etwa 20-köpfige Gruppe von Asylbewerbern an der Seestraße untereinander raufen würde.

Im Alter von 19 bis 25 Jahren

Vor Ort konnten die über 10 anfahrenden Streifen dann keine größere Ansammlung mehr feststellen, das Szenario hatte sich mittlerweile zur nahegelegenen Turnhalle des Ludwig-Thoma-Gymnasiums verlagert, wo die Asylbewerber untergebracht sind. Wie sich herausstellte, waren mindestens drei Asylbewerber, von denen zwei in der Vergangenheit auch in der Turnhalle untergebracht waren, in Streit mit anderen Asylbewerbern geraten. Es handelt sich dabei um drei Männer im Alter von 19 bis 25 Jahren aus Pakistan bzw. Afghanistan, die in Unterkünften in Aschau, Neubeuern und Prien zuhause sind.

In Ausnüchterungszelle verwahrt

Alle drei waren stark betrunken und wollten offensichtlich in die Turnhalle, was ihnen vom anwesenden Sicherheitsdienst verwehrt wurde. Daraufhin ergab sich ein Handgemenge, in dessen Verlauf der Afghane einem Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes einen Schlag gegen die Schulter verpasste. Die beiden anderen Asylanten beschädigten dann noch einen Bauzaun bis schließlich alle drei in polizeilichen Gewahrsam genommen werden konnten. Zwei der Beteiligten wurden über Nacht in die Zelle zur Ausnüchterung verwahrt, nachdem sie jeweils etwa 2 Promille Alkohol hatten. Der Dritte, er hatte "nur" etwa 1,3 Promille, wurde nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Gegen die Männer wird nun Strafanzeige wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch erstattet.

Pressemeldung Polizeiinspektion Prien

Rubriklistenbild: © dpa

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