Einer Mitarbeiterin des Priener Krankenhauses ist am Dienstagvormittag unter anderem aufgefallen, dass sich nicht alle Geräte der nuklearmedizinischen Abteilung in der üblichen Einstellung befanden und leere Kanülen fehlten. Daraufhin griff sich die Frau einen Geigerzähler und fing and die Getränkeflaschen aus dem Aufenthaltsraum zu untersuchen. Und wirklich: An einer ihrer eigenen Flaschen stellte sie eine Strahlenbelastung über dem üblichen Wert fest.
Der Bereich der Klinik, in dem mit diesem Stoff gearbeitet wird, ist mit Sicherheitsschlössern besonders gesichert und nur einem begrenzten Personenkreis zugänglich. "Die gestrigen Untersuchungen belegen, dass für Besucher und Patienten keinerlei gesundheitliche Beeinträchtigungen bestanden haben", erklärt die Polizei.
Dies untersteicht auch Pressesprecherin Elisabeth Siebeneicher: "Grundsätzlich ist zu sagen, dass die umfangreichen gesetzlichen Auflagen für das Betreiben einer diagnostischen, nuklearmedizinischen Abteilung zur Gänze erfüllt sind."
ps/red/Polizeipräsidium Oberbayern Süd/Radio Charivari
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