Pförtnerampel bei Kiefersfelden nicht mehr im Einsatz

Bürgermeister Gruber: "Ampel hat wohl etwas gebracht"

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Kiefersfelden - Die Pförtnerampel, die auf der Strecke zwischen Kiefersfelden und Kufstein aufgestellt war, ist nun nicht mehr im Dienst. Jetzt gilt es die Zahlen auszuwerten.

Acht Wochen Probebetrieb sind vorbei: Die Pförtnerampel bei Kiefersfelden nach Kufstein, die am 16. Januar in Betrieb genommen wurde, hat ihren Dienst am Samstagabend beendet. Der Kiefersfeldener Bürgermeister Hajo Gruber will jetzt die endgültige Auswertung der Verkehrszahlen abwarten.

Sein subjektiver Eindruck ist aber, dass die Ampel etwas gebracht hat. Sogar sehr, sagt Gruber, wobei dies schwer zu sagen sei. Der Verkehr nach Deutschland werde von den Grenzkontrollen überlagert. Sobald die Autobahn zu sei, habe man den Ausweichverkehr in die gegenseitige Richtung von Kufstein aus. So könne es sein, dass der Eindruck täuscht, wenn der Stau nach Kiefersfelden massiver ist als der nach Kufstein. Allerdings bestätigen die vorläufigen Zahlen des Landes Tirol den Eindruck Grubers, bis zu zehn Prozent weniger Autos wurden aufgrund der Pförtnerampel gezählt. Mit den endgültigen Zahlen will Gruber dann in Kontakt mit dem Land Tirol treten um zu eruieren, ob es auch im kommenden Winter wieder eine Pförtnerampel geben soll.

Gruber hatte sich im Januar in einem Schreiben zur vorherrschenden Situation direkt an Bayerns Innenminister Joachim Herrmann gewandt. Radio Charivari

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