Erster Vorstand Hans Hanusch begrüßte im voll besetzten Gruberhof-Stadel neben den zahlreichen aktiven und passiven Mitgliedern und den Jungfischern auch das Ehrenmitglied Kurt Kuprian, sowie den Fischerkönig Werner Spindler und den Jungfischerkönig Georg Gstatter.
Im Gedenken an das verstorbene Mitglied Erich Ellmerer, Altbürgermeister von Kiefersfelden, bat er zu Beginn der Versammlung die anwesenden Petri-Jünger, sich von den Plätzen zu erheben. Durch seinen Tod war es nötig geworden, ein weiteres Mitglied für das Schiedsgericht zu finden. Von der Versammlung wurde anschließend Hans Hintereder gewählt. Harry Herrmann wurde als Nachfolger für den ausgeschiedenen Horst Schulz zum Kassenrevisor benannt.
In seinem Rechenschaftsbericht stellte Hanusch die neu aufgenommenen Mitglieder des Vereins vor. Der derzeitige Mitgliederstand beträgt 160 Vollmitglieder, 29 Jugendmitglieder, sowie 12 passive Mitglieder.
Das abgelaufene Fischerjahr weist eine Fülle von Aktivitäten sowohl im öffentlichen Leben der Gemeinde als auch im vereinsinternen Geschehen auf.
So hatte sich der Verein jeweils mit einem Stand am Dorffest und am Spargelmarkt beteiligt, wo es die berühmten Schmankerl aus der Fischküche gab. Der Erlös daraus fließt ausnahmslos der Fischerjugend zu.
Wie bereits in den Jahren zuvor war auch diesmal das Fischerfest wieder ein besonderes Erlebnis. Hanusch bedankte sich bei allen Salatspenderinnen, den vereinsinternen Musikanten und dem gut eingespielten Grill-Team.
Das Ergebnis beim Hegefischen zur Reduzierung der Raubfische fiel leider mager aus. Vielleicht lag es aber auch an dem hässlichen und viel zu kühlen Spätherbst- Wetter.
Dagegen erwies sich die Beteiligung an der nun zum zweitenmal im Gasthof zur Post abgehaltenen Weihnachtsfeier als voller Erfolg. Während seines in gerechtem Maß ausgeteilten Lobes und Tadels wurde St. Nikolaus von seinem Assistenten, dem Krampus, tatkräftig unterstützt.
Als großen Erfolg stellte Hanusch in seiner Jahresrückschau die Aufzucht des eigenen Besatzes heraus. Dazu erläuterte er auch alle bestehenden Pachtverträge zu den vom Verein zu bewirtschaftenden Gewässer. Sorgen bereiten derzeit die geplanten baulichen Veränderungen am Hödenauer See.
Kassier Stefan Kuprian konnte einen ausgewogenen Kassenbestand mit einem leichten Gewinn vorweisen. Kassenprüfer Danilo Maturi bescheinigte ihm eine einwandfreie und gut nachvollziehbare Kassenführung.
Bernd Rester gab Auskunft über den aktuellen Zustand und den Besatz der Gewässer. Im abgelaufenen Jahr ist eine stattliche Länge von insgesamt 484,82 Metern an gefangenen Fischen zu verzeichnen. Leider ist aber dennoch der immer weitere Rückgang der Äsche zu bedauern. Es ist vorgesehen, einige laichfähige Äschen dem Landesfischereiverband im Tausch gegen Äschensetzlinge anzubieten.
Für ihre 25-jährige Mitgliedschaft wurde Max Biller und Thomas Brunner geehrt. Auf eine 50-jährige Vereinstreue seit Bestehen des Vereins können Fritz Schrimper, Udo Weidekamp und Hans-Olaf Zettel zurückblicken, wofür sie mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet wurden.
In seiner Vorschau auf das kommende Fischerjahr wies Hanusch auf die im Juli anstehende 50-Jahrfeier hin, die sicherlich einer der Höhepunkte im Vereinsleben sein dürfte. Zum Schluß ermahnte er die anwesenden Petri-Jünger zur Sauberhaltung der Ufer und Vereinsgewässer. Er wünschte allen Petri-Jüngern einen unfallfreien Fischerei- Sommer und viel Erfolg bei der Ausübung ihres Anglersports.
Pressemitteilung Fischereiverein Kiefersfelden E.W.


























