Unverfrorene Tirolerin kein Einzelfall

Hotel-Betrug: Dreister Fall auch am Tegernsee

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Der Tegernsee: Hier ließen es sich die "Zechpreller" gut gehen.
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Der Tegernsee: Hier ließen es sich die "Zechpreller" gut gehen.

Tegernsee/Kitzbühel - Einen Schaden von 15.000 Euro hat eine unverfrorene Tirolerin verursacht, weil sie sich monatelang in Hotels eingemietet hatte. Am Tegernsee gab es jetzt einen ähnlichen Fall:

Für Kopfschütteln in der Region hat der Fall einer dreisten Tirolerin gesorgt, die sich monatelang in Hotels und Pension eingemietet hatte - in ganz Österreich und auch in Bayern. Doch auch im Nachbarlandkreis Miesbach gab es einen ähnliche Fall, wie die Tegernseer Zeitung heute berichtet.

Auf 4721 Euro Mietschuld beläuft sich demnach die Mietschulden, die eine 75-Jährige aus Leichlingen bei Leverkusen mit ihrem 56-jährigen Sohn verursacht hat. Doch damit nicht genug. "Weil die beiden Gäste keinerlei Geld haben und nach Angaben der Vermieterin von früh bis spät unterwegs waren, ist zu vermuten, dass sie in verschiedenen Lokalen am Tegernsee gegessen und nicht bezahlt haben", schreibt die Tegernseer Zeitung.

Geschädigte Betriebe sollen sich deshalb bei der zuständigen Polizei unter Telefon 08022/98780 melden. aez

ERSTMELDUNG DER POLIZEI INNSBRUCK

Ganze 17-mal hat sich eine Frau aus Kitzbühel in verschiedenen Hotels und Pensionen eingemietet. Die Polizei spricht von mehrfachem Einmietbetrug in Österreich und Deutschland.

Die 59-Jährige mietete sich zwischen Februar 2015 und Februar 2016 in verschiedenen Beherbergungsbetriebe ein. Sie täuschte laut Polizei vor, zahlungswillig zu sein, verließ aber alle Unterkünfte, ohne die Aufenthalte zu bezahlen.

"Von Wien bis nach Tirol, sie war quasi überall", erklärte ein Sprecher der Polizei in Kirchberg (Tirol) gegenüber rosenheim24.de. Auch grenznahe Betriebe innerhalb Bayerns sollen betroffen sein. Die ledige Betrügerin hinterlässt Quartiersschulden von rund 15.000 Euro.

Pressmeldung Landespolizeidirektion Innsbruck/aez

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Kommentare

Manitu71Antwort
(0)(0)

ich meinte mit abgeben auch nicht in dem Sinne "abgeben".
Aber es ist doch so, dass du den Ausweis vorlegst und die ihn sich kopieren, oder die Daten aufschreiben. Danach bekommst ihn ja wieder. Also ich kenne das zumindest in Italien oder so.

grseppAntwort
(0)(0)

Hallo Chocco Locco! Der Bericht ist seit gestern nachmittag online, wieso brauchen Sie mehr als 12 Stunden, um die Flüchtlingsthematik mit den Zechprellern vom Tegernsee in Verbindung zu bringen? So wird das nichts mit dem Aufstieg in der Partei. Ausreden wie "Ich muss auch noch arbeiten" lasse ich nicht gelten!

shokoAntwort
(0)(0)

Nein, muss man nicht, darf man auch gar nicht. Nachzulesen im Personalausweisgesetz.

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