Starke Verkehrsbehinderungen im Inntal erwartet

Polizei warnt: Lange Staus und intensive Kontrollen

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Die Polizei warnt vor langen Staus und einem erhöhten Schwerlastverkehrsaufkommen.

Kufstein - Wer an Ostern in Richtung Tirol/Italien oder zurück will, sollte viel Geduld mitbringen: Die Tiroler Polizei warnt vor außergewöhnlich starken Behinderungen. Auch das Inntal ist betroffen:

Reise-, Ausflugs- und Individualverkehr: Am bevorstehenden Osterwochenende ist auf den meisten Tiroler Durchgangsstraßen, aber auch auf den Zufahrtsstraßen in die Wintersportgebiete aufgrund der guten Schneelage in diesen Gebieten mit einem erhöhtem Verkehrsaufkommen und damit verbunden auch mit temporären Behinderungen zu rechnen.

Betroffen sind vor allem:

  • die Inntal- und Brennerautobahn (A12/A93 und A13)
  • die Arlberg-Schnellstraße (S16) bei Zams vor dem Perjentunnel
  • die Fernpass-Bundesstraße (B179) zwischen Nassereith und Füssen
  • die Zillertal-Bundesstraße (B169)

Die Polizei warnt auch vor besonders starken Belastungen im Grenzbereich Kufstein/Kiefersfelden: Bei der Ausreise nach Deutschland kann es aufgrund von Grenzkontrollen in Kiefersfelden auf der Inntalautobahn (A12) im Bereich Kufstein zu Wartezeiten kommen. Seit Dienstag wird der Verkehr im Kontrollbereich zweispurig vorbei geführt.

Erhöhter Schwerlastverkehr erwartet

Aufgrund von Lkw-Fahrverboten am Karfreitag (Richtung Deutschland und Italien) und Karsamstag (Richtung Italien) kann damit gerechnet werden, dass es im Früh- und Vormittagsverkehr am Dienstag nach Ostern zu deutlich erhöhtem Schwerverkehr auf der Inntal- und Brennerautobahn kommen wird.

Lastwagenfahrer werden ersucht, die Sicherheitsabstände (50 Meter) einzuhalten und im Pendlerverkehr mögen etwas längere Anfahrtszeiten in Richtung Innsbruck einkalkuliert werden. Über aktuelle Behinderungen wird die Tiroler Polizei laufend informieren.

Überwachungsmaßnahmen durch die Verkehrspolizei

In der Osterwoche, im besonderen von Karfreitag, 25. März, bis Ostermontag, 28. März, wird es seitens der Tiroler Polizei zu einer intensiven Überwachung des Individual-, Ausflugs- und Reiseverkehrs kommen. Ziel der Überwachung ist es, durch präventive und repressive Maßnahmen das Unfallgeschehen möglichst gering zu halten. Der Einsatz der Polizei konzentriert sich vor allem auf sensible Strecken und Zeiten, zu denen sich erfahrungsgemäß besonders viele Verkehrsunfälle ereignen (zwischen 13 und 19 Uhr und zur Nachtzeit).

Berücksichtigt werden dabei vorzugsweise die Hauptunfallursachen: Geschwindigkeit, Sicherheitsabstand und Alkohol. Die Streifen der Landesverkehrsabteilung, der Bezirkspolizeikommanden, des Stadtpolizeikommandos und der Polizeiinspektionen werden alle zur Verfügung stehenden technischen Einsatzmittel wie Radar, Laser, Abstandsmess- und Lärmmessgeräte sowie Zivilstreifenfahrzeuge zum Einsatz bringen.

Appell der Tiroler Verkehrspolizei: „Damit jeder Verkehrsteilnehmer sicher und gesund sein Reise- oder Ausflugsziel erreicht, ist ein rücksichtsvolles und verantwortungsbewusstes Verhalten im Straßenverkehr unverzichtbar. Beachten Sie geltende Geschwindigkeitslimits und fahren Sie nie über Ihre Verhältnisse. Halten Sie einen entsprechenden Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug ein. Beachten Sie auch den Grundsatz, auf den Konsum von Alkohol zu verzichten, wenn Sie noch ein Fahrzeug lenken müssen. Eine Missachtung der bestehenden Vorschriften führt nicht nur zu hohen Geldstrafen, unter Umständen zu Führerscheinentzug und Begleitmaßnahmen, sondern im Falle eines Verkehrsunfalles vielfach auch zu großem Leid bei den Betroffenen.“

Sonder-Pressemeldung Landespolizeidirektion Tirol

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