Die Strompreise erhöhen sich um durchschnittlich zehn Prozent.
Dies sei überwiegend auf "staatlich verursachte Kostenbestandteile" zurückzuführen, so Werkleiter Michael Schmid in der jüngsten Gemeinderatssitzung.
Als Reaktion stellte Schmid unter anderem einen Energiesparbonus vor, der beim Kauf eines neuen energieeffizienten Haushaltsgerätes an die Kunden weitergegeben wird. Örtliche Elektro-Fachbetriebe unterstützen die Aktion finanziell.
Schmid erläuterte dem Gremium zum einen die Zusammensetzung des Strompreises aus Kosten für Erzeugung, Beschaffung, Vertrieb und Dienstleistungen, den regulierten Netzentgelten und Steuern, Abgaben sowie Umlagen, zum anderen ging er auf die sogenannten staatlich verursachten Kostenbestandteile ein. Der Werkleiter: "Die Ermittlung der Höhe aller Abgaben, Umlagen und Steuern erfolgt gemäß den jeweiligen Gesetzen. Damit sollen die aus den jeweiligen Gesetzen entstehenden Mehrbelastungen auf alle Stromkunden umgelegt werden. Die Gesetze sehen jedoch Sonderregelungen für Großverbraucher vor. Die Gemeindewerke sind nur für die Erhebung und Weiterleitung verantwortlich. In den Gemeindewerken selbst verbleibt hiervon nichts." Den Bürgern gehe in den nächsten Wochen ein spezielles Informationsblatt zu, das die komplexe Kostensituation verdeutlicht, hieß es in der Sitzung.
Eva-Maria Gruber (Oberbayerisches Volksblatt)

























