Eigentlich wollte Horst Bernewitz am Sonntag nur einen kleinen Spaziergang mit seinem Hund machen. Doch plötzlich bemerkte er, dass sich am Himmel etwas zusammenbraute. Doch was sich da abspielte, war kein normaler Sturm. Also holte der Kiefersfeldener sofort seine Kamera heraus und fing an zu filmen. Und was sich da vor seiner Linse abspielte, war mehr als nur eine herkömmliche Windhose. "Zuerst bemerkte ich nur eine Wolke, die einem Hund ähnelte. Doch plötzlich kam ein riesiger Rüssel aus den Wolken heraus und schlängelte sich in Richtung Erde", so Bernewitz. Ein paar hundert Meter vor dem Boden zog sich der Tornado wieder zurück und löste sich dann endgültig auf.
Doch warum kommt es dann bei uns nicht zu solch verheerenden Tornados, wie beispielsweise in Amerika? Porschke hat eine ganz einfache Antwort darauf: "Weil wir die Alpen haben", so der Wetterexperte. "Die Berge verhindern, dass die unterschiedlichen Windströmungen ungehindert durch das ganze Land ziehen können, so wie es in den USA der Fall ist." Dadurch komme es bei uns nur relativ selten zu einem direkten Zusammenstoß der unterschiedlichen Strömungen.
Die hiesigen Tornados sind aber trotzdem nicht zu unterschätzen. Auch in unserer Region ist Vorsicht geboten, wenn solch ein Sturm aufkommt. Der Wetterexperte rät: "Wenn man so ein Wetter aufziehen sieht, sollte man unbedingt in ein Gebäude oder ein Auto aufsuchen, um sich vor Blitzen oder Windböen zu schützen. Und die alte Weisheit: 'Buchen sollst du suchen, Eichen sollst du weichen' gilt gar nicht."
red/ps

























