Er kündigte in der jüngsten Sitzung des Kreisausschusses an, auch künftig nicht an die Anmietung großer Sammelunterkünfte zu denken.
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Hamon Tanin, der ehrenamtlich bei der Initiative Migration in Rosenheim tätig ist, will die Vorteile der im Landkreis üblichen Praxis bei der Unterbringung von Flüchtlingen nicht in Abrede stellen, aber auch Probleme nicht verschweigen. Kleinere Wohneinheiten begrüßt Tanin uneingeschränkt. "Das ist ein großer psychischer Vorteil für die Menschen, weil sich nicht so viele unterschiedliche Kulturen und Launen auf engstem Raum treffen." Allerdings seien die Flüchtlinge vielfach auf sich alleine gestellt. So gebe es beispielsweise keine ausreichende Beratung in sozialen Angelegenheiten und Rechtsfragen, meint Tanin, der 1993 aus Afghanistan gekommen war und mittlerweile ein Bleiberecht in Deutschland hat. Auch das Dolmetscher-Netz im Landkreis sei lückenhaft, bemängelt der studierte Politikwissenschaftler, der derzeit an seiner Doktorarbeit schreibt.
Norbert Kotter (OVB-Heimatzeitungen)
























