Der erste Spatenstich für die Westtangente erfolgt am 27. August. Die ersten Anzeichen dafür, dass im Westen der Stadt die größte Straßenbaustelle eingerichtet wird, die es in Rosenheim je gab, sind jedoch jetzt schon sichtbar.
Die Baustellenfahrzeuge sollen das normale Straßennetzes so wenig wie möglich belasten. Der Abtransport des Seetons und die Anlieferung von Kies soll nicht durch bebaute Gebiete führen. Vor allem die Anwohner von Westerndorf am Wasen müssen aber doch mit verstärktem Lkw-Aufkommen rechnen, sagt Weber. Dies lasse sich nicht vermeiden. Ideal wäre es, einen Großteil des Baustellungverkehrs von der Autobahn aus direkt über eine vorhandene Behelfsausfahrt abzuwickeln. Ob dies machbar ist, will das Straßenbauamt mit der Autobahndirektion klären.
Im Moment laufend ergänzende Baugrunduntersuchungen im Bauabschnitt I. Unliebsame Überraschungen hat es dabei bisher nicht gegeben. "Wir hatten ja schon ziemlich viele Bohrungen vorgenommen", sagt Amtsleiter Claus-Peter Olk. Jetzt gehe es noch um die exakten Tiefen und Zusammensetzungen des Bodens.
Brunnholzstraße wird abgeschnitten
Das Thema sei im Rahmen der gerichtlichen Augenscheintermine intensiv behandelt worden, sagt Claus-peter Olk. Dabei hätten sowohl die Vertreter von Großkarolinenfeld als auch von Roenheim darauf hingewiesen, dass die Brunnholzstraße keine offizielle Wegeverbindung sei und nur von Fußgängern und Radfahrern genutzt werde. An einer Querungsmöglichkeit bestehe an dieser Stelle kein Interesse.
Sollte es in dieser Sache ein Umdenken geben, wäre eine Umplanung problemlos möglich. Die Kommunen müssten dann aber nicht nur die rechtlichen Voraussetzungen dafür schaffen, sondern auch das entsprechende Geld auf den Tisch legen. "Dann bauen wir alles mit, was man wünscht", versichert Olk.
Oberbayerisches Volksblatt


© reBauoberrätin Eva Weber koordiniert im Staatlichen Straßenbauamt die Arbeiten an der Westtangente, hier mit Amtsleiter Claus-Peter Olk.





















