"Die Vorwürfe als solches sind aus unserer Sicht nicht gerechtfertigt", versichert Claus-Peter Olk, Leiter des Straßenbauamtes. Wenn der Bund Naturschutz Mängel an den Amphibienfangeimern festgestellt habe, stelle sich zudem die Frage, warum nicht auch das Staatliche Bauamt unmittelbar informiert worden sei. Die Beobachtungen seien vor über zwei Wochen gemacht worden. Da hätte sich aufgedrängt, parallel zur Anzeige das Straßenbauamt auf eventuelle Misstände aufmerksam zu machen, "wenn es hier jemandem um die Sache, den Naturschutz, ginge".
Die Sperre wurde so errichtet, dass die Amphibien, vor allem die Gelbbauchunke, diese nicht überklettern können. Sie wandern am Zaun entlang und fallen in eingegrabene Eimer. Diese, so betont Olk, würden täglich kontrolliert. Tiere, die sich darin befinden, würden an einen sicheren, von der Baustelle entfernten Ort getragen.
Beim Einrichten der Baustelle soll laut Bund Naturschutz auch eine erhebliche Menge Dieselöl ins Erdreich gelangt sein. Nach Aussage der Feuerwehr habe es sich um eine oberflächliche Verschmutzung auf einer Fläche von etwa einem Quadratmeter gehandelt, erwidert Olk.
Oberbayerisches Volksblatt
























