Muss man ein "Polizei-Taxi" bezahlen?

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Bad Aibling/München - Weil ihn die Polizei nach Hause fuhr, bekam ein Jura-Student eine Rechnung über 53 Euro. Diese Summe wollte der 19-Jährige aber nicht bezahlen und klagte vor dem Verwaltungsgericht.

Wie die OVB-Heimatzeitungen berichten, wollte sich der 19-jährige Jura-Student eigentlich nur das Taxi sparen. Deshalb machte er sich in einer Dezembernacht nach einer Geburtstagsfeier und "ein paar Bierchen" zu Fuß auf den Weg von Bruckmühl heim nach Bad Aibling. Doch am Ende wurde er von zwei Beamten im Polizeiwagen chauffiert. Zwei Autofahrer hatten die Beamten angerufen und berichtet, dass jemand die Straße entlang torkle. Dem entgegnete der Student, dass er "Herr seiner Sinne" gewesen sein und er nur gezittert und gebibbert habe, weil er so sehr gefroren habe. Die Polizisten hätten ihm dann angeboten, ihn heim zu fahren. Für diese Heimfahrt schickte ihm die Polizei anschließend einen Kostenbescheid über 53 Euro. Doch der Student sah gar nicht ein, dass er dafür Geld zahlen sollte. Deshalb klagte er vor dem Verwaltungsgericht in München.

Doch ohne Erfolg: Das Verwaltungsgericht riet ihm, die Klage zurückzunehmen - er habe keine Chance, den Prozess zu gewinnen. Also nahm der Jura-Student die Klage zurück, die Heimfahrt im Polizeiwagen wäre ihm sonst wahrscheinlich noch viel teurer gekommen.

Lesen Sie den ausführlichen Bericht auf ovb-online.de.

Rubriklistenbild: © pa

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