Bahnhof Bad Aibling

Fahrdienstleiter von Kripo und Eisenbahnamt vernommen

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Das Stellwerk am Bahnhof in Bad Aibling.

Bad Aibling - Die ganze Welt rätselt weiterhin über die Ursache für das furchtbare Zug-Unglück am Dienstagmorgen in Bad Aibling. Ein ganz bestimmter Mann könnte nun Licht ins Dunkel bringen.

Ein defektes Signal oder menschliches Versagen? Bereits am Dienstagnachmittag berichtete mangfall24.de ausführlich darüber, dass entweder eines der beiden Dinge oder eine Kombination von beiden für das Unglück mit zehn Todesopfern ursächlich gewesen sein könnte. Diese Theorie wurde am Abend durch Erkenntnisse des "RedaktionsNetzwerk Deutschland" und der Deutschen Presse-Agentur (dpa) weiter gestützt.

Wie ein Bild-Reporter jetzt in einem Video-Beitrag direkt von vor Ort berichtet, sei der für die Strecke zuständige Fahrdienstleiter aus dem Stellwerk Bad Aibling den ganzen Dienstag über von der Kripo Rosenheim und Ermittlern des Eisenbahnbundesamtes ausführlich vernommen worden.

Das wollte am Dienstag weder die Bundespolizei noch die Pressestelle des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd gegenüber mangfall24.de bestätigen. Von beiden Stellen hieß es lediglich, die Kriminalpolizei würde bereits ermitteln. Aus gut unterrichteten Kreisen hat mangfall24.de erfahren, dass der Fahrdienstleiter am Dienstag zunächst die Aussage verweigert haben soll.

Fotos vom Bahnhof und Stellwerk Bad Aibling

Fotos vom Stellwerk Bad Aibling

Der Fahrdienstleiter steht im Verdacht, das Unglück durch menschliches Versagen verursacht zu haben. "Dieser Mann ist wohl der einzige Zeuge, der Licht ins Dunkel bringen könnte", sagte der Bild-Reporter. Laut Bild soll es bereits in der Vergangenheit immer wieder mal Probleme mit der Signaltechnik auf dieser Strecke gegeben haben. 

Am Mittwochmorgen war das Stellwerk in Bad Aibling übrigens verrammelt. Alle Jalousien waren runter gefahren, obwohl im Inneren ein Mitarbeiter oder Ermittlern an Bildschirmen saß und arbeitete.

mw

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Martin Weidner

Martin Weidner

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