Live Berichterstattung am Donnerstag

Furchtbar: Zug-Katastrophe fordert elftes Todesopfer

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Bad Aibling - Die Zug-Katastrophe von Bad Aibling hat am Donnerstag ein elftes Todesopfer gefordert. Wie die Polizei bekannt gab, ist ein 47-Jähriger aus dem Landkreis München im Krankenhaus verstorben. Ein Überblick der Ereignisse des Tages:

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Online Kondolenzbuch

Wir möchten Ihnen über ein Online-Kondolenzbuch und zusätzlich über eine Facebook-Veranstaltung die Möglichkeit geben, Ihrer Anteilnahme eine Stimme zu geben. Außerdem kann man an dieser Stelle eine virtuelle Kerzen anzünden.

Die wichtigsten Infos im Überblick:

+++ Das schreckliche Unglück am Dienstagmorgen forderte insgesamt elf Todesopfer und rund 100 Verletzte.

+++ Bahnstrecke Holzkirchen - Rosenheim bleibt wohl mindestens bis Anfang nächster Woche gesperrt

+++ Bergung der verkeilten Zugteile gestaltet sich schwierig

+++ Identität und Herkunft von Todesopfern ist nun endgültig geklärt

+++ Einige Schwerverletzte laut Polizei noch "in kritischem Zustand"

+++ Beim Unfall entstand Schaden in Millionenhöhe

Fotos vom Unglückstag und dem Tag danach:

Bilder von der Bergung der verkeilten Zugteile am Donnerstag

Luftaufnahmen vom Zugunglück

Horst Seehofer besucht den Unfallort in Bad Aibling

Ministerpräsident Horst Seehofer in Bad Aibling

Zugunglück in Bad Aibling: Die ersten Bilder vom Unfallort

UPDATE, 18.36 Uhr 17-jähriger Passagier hilft Verletzten

Das verheerende Zugunglück auf Höhe des Klärwerks forderte elf Menschenleben - doch inmitten des Dramas gab es auch Passagiere, die ab sofort einen zweiten Geburtstag feiern dürfen.

UPDATE 18.05 Uhr - "Gute psychologische Nachsorge"

Im Interview mit mangfall24.de spricht Bad Aiblings Feuerwehr-Kommandant Wolfram Höfler über seine Erlebnisse aus dem Unglückszug und wie seine Kameraden und andere Rettungskräfte anschließend psychologisch betreut wurden.

UPDATE 17.15 Uhr - Unglück fordert elftes Todesopfer

Es gibt leider doch noch ein Todesopfer zu beklagen! Am Nachmittag erlag ein 47 Jahre alter Mann aus dem Landkreis München in einer Klinik seinen schweren Verletzungen. Das hat soeben die Pressestelle der Polizei bekanntgegeben

UPDATE 17.05 Uhr - Auswertung von zweiter Blackbox?

Die Ermittlungen der 50-köpfigen Sonderkommission zur Unfallursache laufen weiter auf Hochtouren. Die Auswertung der ersten Blackbox liegt bereits vor, die zweite könnte möglicherweise noch heute folgen. Bestätigt ist dies jedoch noch nicht, genauso wenig wie ein exakter Termin.

UPDATE 16.45 Uhr - Sportgala in reduzierter Form

Aufgrund des tragischen Zugunglücks in Bad Aibling haben die Stadt Rosenheim und der Stadtverband für Leibesübungen die Entscheidung getroffen, die Sportgala 2016 nur in stark reduzierter Form als reine Sportlerehrung durchzuführen. So wird aus Respekt vor den Opfern auf musikalische Einspielungen und Vorführungen der Rosenheimer Vereine verzichtet. Statt unter "Rosenheimer Sportgala 2016" findet die Veranstaltung unter dem Namen "Rosenheimer Sportlerehrung 2016" statt.

UPDATE 16.20 Uhr - Behinderungen durch Gaffer?

Haben Schaulustige und Gaffer etwa die Rettungsteams behindert? Am Dienstagnachmittag war die Staatsstraße zwischen Kolbermoor und Bad Aibling total zugeparkt und ein Verkehrschaos verursacht. Daraufhin gab es einen Shitstorm im Netz. mangfall24.de hat nun bei der Polizei nachgefragt und wollte wissen, ob es diesbezüglich Meldungen oder gar Anzeigen gab.

UPDATE 16.10 Uhr - Trauerbeflaggung angeordnet

Für Sonntag, 14. Februar, hat Ministerpräsident Seehofer nun eine Trauerbeflaggung für alle staatlichen Dienstgebäude angeordnet.

UPDATE 16.10 Uhr - Herrmann dankt österreichischen Helfern

"Die Hilfe aus unserem Nachbarland Österreich kam rasch. Sie war tatkräftig und unkonventionell. Die Zusammenarbeit mit den örtlichen Hilfskräften verlief völlig reibungslos!" 

Mit diesen Worten dankte Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann den österreichischen Einsatzkräften für die Hilfe beim Zugunglück in der Nähe von Bad Aibling. Einmal mehr habe sich gezeigt: "Die super gute nachbarschaftliche Zusammenarbeit hat sich einmal mehr bewährt und funktioniert hervorragend", so das Fazit Herrmanns.

UPDATE 15.35 Uhr - Schäden in Millionenhöhe

Bei dem Zugunglück sind Schäden in Millionenhöhe entstanden. Die Verletzten und Familien der Opfer sind zumindest finanziell abgesichert. Bei einem Zugzusammenstoß haftet die Bahngesellschaft, bei der das Ticket erworben wurde, wie der Kemptener Reiserechtler Professor Ernst Führich der tz erklärt. Die Höchstsumme unabhängig vom Verschulden betrage für jede getötete oder verletzte Person 600.000 Euro oder eine Jahresrente von 36.000 Euro. 

Wenn allerdings ein Bahnangestellter den Unfall verschuldet hat, gilt die Höchstgrenze von 600.000 Euro nicht. Dann muss die Bahngesellschaft unbegrenzt haften.

UPDATE 15.15 Uhr: Zwei Fahrtenschreiber wohl ausgewertet

Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters und nach einem Bericht der Bild-Zeitung habe die Auswertung der beiden Blackboxes "vorläufig" ergeben, "dass die Technik der beiden Züge in Ordnung war". Reuters bezieht sich dabei auf eine mit den Ermittlungen vertraute Person. Offiziell bestätigt ist das bis dato jedoch noch nicht.

UPDATE 14.15 Uhr: Fahrtüchtige Waggons sind abtransportiert

Von vor Ort wird uns gemeldet, dass die noch fahrtüchtigen Teile der Züge nach Heufeld bzw. Rosenheim inzwischen abtransportiert worden sind. Aktuell wird an den stark verkeilten Zugteilen gearbeitet. Wie lange diese Arbeiten noch in Anspruch nehmen werden, konnte Bad Aiblings Feuerwehr-Kommandant Wolfram Höfler, dessen Männer für die Absicherung des Einsatzes vor Ort zuständig sind, noch nicht genau sagen. 

Unfallstelle in Bad Aibling am Donnerstag

UPDATE 14.05 Uhr - Diese Helfer waren im Einsatz

Bereits am Mittwoch hatte Kreisbrandrat Richard Schrank eine erste Einsatzbilanz für uns gezogen. Jetzt ist der Umfang des Einsatzes noch klarer greifbar: Insgesamt waren 195 Rettungsfahrzeuge und 79 Feuerwehrfahrzeuge im Einsatz. Vor Ort halfen nach einem Bericht des Münchner Merkur nach aktuellem Stand die Feuerwehren aus Feldkirchen-Westerham, Pang, Rosenheim, Bad Aibling, Berbling, Pullach, Großkarolinenfeld, Jarezöd, Bad Feilnbach, Au und Kolbermoor.

Die Einsatzgruppen des Bayerischen Roten Kreuzes aus Rosenheim, Miesbach und Bad Aibling sowie die BRK-Bergrettung und die Wasserwacht versorgten die Opfer gemeinsam mit Helfern der Malteser, der Wasserburger Johanniter, der Ambulanz Rosenheim und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) aus Gmund am Tegernsee, Bad Aibling, Tegernsee und die Koordinierungsstellen der DLRG für Bayern und den Bezirksverband Alpenland.

Technische Unterstützung leistete das THW mit Kräften aus Rosenheim und Bad Aibling sowie Rettungsflieger der Bundeswehr aus Landsberg, der DRF aus München, Nürnberg und Regensburg und des ADAC aus Murnau und München.

Die Polizei mobilisierte alle verfügbaren Beamten aus der Polizeiinspektion, von der Verkehrspolizei und der Kriminalpolizei in Rosenheim sowie aus Bad Aibling, Prien am Chiemsee und von der Bayerischen Bereitschaftspolizei, der Bundespolizei sowie dem Rosenheimer Polizeipräsidium Oberbayern-Süd.

Zur psychologischen Betreuung der Rettungskräfte standen bereit das Kriseninterventionsteam des BRK für eingesetzte Rettungsdienstkräfte und die Gruppe für Psychosoziale Notfallversorgung von Stadt und Landkreis Rosenheim.

Auch aus dem benachbarten Österreich kam reichlich Unterstützung: Das Rote Kreuz aus Kitzbühel, Schwaz und Kufstein sowie der Österreichische Samariterbund, der ÖAMTC und die Werksrettung der Firma Sandoz waren mit insgesamt 140 Rettungssanitätern, neun Notärzten und sieben Kriseninterventionsteams vor Ort, die mit 32 Einsatzfahrzeugen und mehreren Hubschraubern anrückten.

UPDATE 12.55 Uhr - Gedenkgottesdienst am Sonntag

Mit einem ökumenischen Gedenkgottesdienst soll am Sonntag in der Pfarrkirche St.Georg in Bad Aibling der Opfer gedacht werden. Kardinal Reinhard Marx, der Erzbischof von München und Freising, sowie die protestantische Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler wollen den Gottesdienst gemeinsam mit Angehörigen, Unfallbeteiligten, Rettungs- und Hilfskräften sowie weiteren Gläubigen begehen. Der Gottesdienst beginnt laut Medienberichten um 16 Uhr.

UPDATE 12.05 Uhr - Schwerverletzte noch in kritischem Zustand

Trauernde legten an der Unfallstelle Blumen nieder.

Wie die Polizei soeben in einer Pressemitteilung bekannt gab, sind offenbar noch nicht alle Verletzten über den Berg. Laut Polizei befänden sich noch "mehrere Schwerverletzte in kritischem Zustand in Kliniken".

UPDATE 11.55 Uhr - Bergungsarbeiten schreiten voran

Ein intaktes Zugteil ist nun abtransportiert worden. Ein Zug wird nun von Bad Aibling nach Heufeld abgeschleppt. Übrig bleiben nur die verkeilten Teile, die, gesichert vom Technischen Hilfswerk und der Feuerwehr, zerteilt werden sollen. Dabei besteht für die Helfer Lebensgefahr, denn die Züge stehen unter starker Spannung. Am Ufer haben Trauernde derweil Blumen niedergelegt.

Kräne in Bad Aibling einsatzbereit

Bilder: Aufräumarbeiten nach dem Zugunglück bei Bad Aibling

UPDATE 11.45 Uhr - Lokführer in Lebensgefahr

Wie das Münchner Onlineportal tz von der Polizei erfahren haben will, soll einer der beiden Lokführer schwer verletzt überlebt haben. Er schwebe aber weiterhin in Lebensgefahr.

UPDATE 11.20 Uhr - Schweigeminute bei Transdev

Der Betreiber der beiden in Bad Aibling verunglückten Züge, Transdev, will der Opfer der Katastrophe in einer Schweigeminute gedenken. Am Donnerstagmittag um 12 Uhr soll es eine Gedenkminute in allen Bahnen und Bussen von Transdev und den Tochterunternehmen weltweit geben, wie es in einer Mitteilung in Berlin hieß.

UPDATE 10.50 Uhr - Fahrgäste können Gegenstände abholen

Die persönlichen Gegenstände der Insassen der Unglückszüge liegen in einem Umkleideraum der Freiwilligen Feuerwehr Kolbermoor zum Abholen bereit.

Soeben hat die Polizei bekannt gegeben, dass die Gegenstände, die die Fahrgäste am Unfalltag in den Zügen zurücklassen mussten, am Donnerstag und Freitag bei der Feuerwehr in Kolbermoor abgeholt werden können. Das Feuerwehrhaus ist in der Hasslerstraße 4 und hat diesbezüglich am Donnerstag zwischen 13 und 16 Uhr und am Freitag zwischen 9 und 12 Uhr geöffnet.

UPDATE 10.30 Uhr - "Keine Auswirkungen auf Lokalpolitik"

Der Aiblinger Stadtrat und CSU-Fraktionssprecher Erwin Kühnel glaubt, dass das Unglück keine Auswirkungen auf die Lokalpolitik haben wird. "Die Strecke ist technisch in einwandfreiem Zustand gewesen. Warum die Technik versagt hat, oder warum es menschliches Versagen war, das müssen andere Stellen verifizieren und nachforschen", sagte Kühnel im Gespräch mit unserer Redaktion.

UPDATE 10.15 Uhr - Kondolieren am Bad Aiblinger Rathaus

Soeben meldet das Polizeipräsidium Oberbayern Süd offiziell via Twitter, dass alle Menschen, die gerne mit Blumen oder Kerzen kondolieren wollen, dies am Rathaus Bad Aibling oder am Marienbrunnen tun können.

UPDATE 10.10 Uhr - Zugbergung schwierig

Von vor Ort wird berichtet, dass sich die Bergung der Züge sehr schwierig gestaltet. Vor allem die Triebköpfe dürften eine Riesenherausforderung für die Helfer vor Ort werden. Wahrscheinlich müssen die total verkeilten Fahrzeuge mühsam auseinander geschnitten werden, ehe sie abtransportiert werden können.

Aktuell ist auch eine Lok am Unfallort. Diese soll die noch fahrtüchtigen Waggons wegziehen. Eine Vielzahl an Helfern ist an der Unfallstelle im Einsatz. Wegen des unzugänglichen Gebietes wurden sie mit Mannschaftswagen und Booten (über den Kanal) zur Einsatzstelle gebracht.

UPDATE 10.05 Uhr - Wie sicher sind eingleisige Strecken?

Das Unglück wirft auch die Frage auf, ob eingleisige Bahnstrecken weniger sicher als mehrgleisige Trassen sind. Ein Sprecher der Deutschen Bahn dementiert dies energisch: "Bei unseren Sicherheitseinrichtungen unterscheiden wir nicht nach ein- und zweigleisigen Strecken. Deshalb ist auch die Aussage, eingleisige Strecken seien weniger gesichert, nicht richtig."

UPDATE 9.40 Uhr - Zwei Blackboxen ausgewertet

Zwei Blackboxen aus den Unglückszügen sind inzwischen ausgewertet. Die dritte soll - so die Hoffnung der Ermittler - im Laufe des Donnerstags bei den Bergungsarbeiten an der Unfallstelle gesichert und anschließend ebenfalls ausgelesen werden.

UPDATE 9.15 Uhr - Drei Opfer kommen aus Rosenheim

Wie schlimm das Unglück am Morgen des Faschingsdienstag war, unterstreicht auch die Tatsache, dass das zehnte und letzte Opfer erst am Donnerstagmorgen zweifelsfrei identifiziert war. Eine Übersicht, woher die Opfer genau stammten und wie alt sie waren, lesen Sie in unserem Extra-Artikel.

Hinweis in eigener Sache:

Auf Rücksicht auf die Angehörigen und Bekannten werden wir die Namen und Bilder der Opfer nicht veröffentlichen. Wir hoffen auf Ihr Verständnis.

UPDATE 8.50 Uhr - Zug-Bergung geht weiter

Inzwischen geht an der Unfallstelle die Bergung der beiden Zug-Wracks weiter. Wie eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd auf Anfrage von mangfall24.de sagte, müsse das "sehr behutsam vonstatten gehen". Es bestehe dabei auch eine nicht unerhebliche Gefahr für die Einsatzkräfte.

UPDATE 8.35 Uhr - BOB-Mitarbeiter völlig fassungslos

Die Belegschaft der Bayerischen Oberlandbahn ist völlig fassunglos. "Die Kollegen sind fix und fertig", heißt es aus Münchner Gewerkschaftsbüro der EVG. Viele hätten sich im Raum des Bob-Betriebsrats versammelt, seien bestürzt. Sie haben Kollegen verloren, Freunde. Einige hätten sich vorübergehend krank gemeldet. Diejenigen, die da sind, trösten sich gegenseitig.

UPDATE 8 Uhr - Meridian-Mitarbeiter wichtigster Zeuge?

Der Bayerische Rundfunk berichtete soeben von Gerüchten, nach denen der wichtigste Zeuge für die Ermittler der Kriminalpolizei offenbar ein Mitarbeiter des Meridian sein soll, der als Fahrgast im Zug saß und bei dem Crash schwer verletzt wurde. Deswegen sei der Mann bis dato noch nicht vernehmungsfähig gewesen. 

Das wollte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd auf Anfrage von mangfall24.de jedoch ausdrücklich nicht bestätigen und verwies auf laufende Mitteilungen.

UPDATE 7.45 Uhr - Identität von zehntem Opfer steht fest

Die Identität des zehnten Todesopfers steht nun zweifelsfrei fest. Auf Anfrage von mangfall24.de erklärte die Pressestelle des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, dass es sich dabei um einen 38-jährigen Mann aus dem Landkreis Spree-Neiße handelt.

Am Mittwoch hatte es zunächst Gerüchte und widersprüchliche Meldungen in sozialen Netzwerken gegeben, wonach es sich bei der letzten toten Person um eine Jugendliche aus der Region handeln soll. Dieses Gerücht hat sich nicht bestätigt.

UPDATE 7.25 Uhr - Bergungsarbeiten beginnen um 8 Uhr

Ab 8 Uhr sollen die noch fahrtüchtigen Waggons von der Unfallstelle weggeschleppt werden. Danach geht es an die Bergung der schwer deformierten Zugteile. Die beiden Triebwagen seien inzwischen von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt worden, schreibt der Bayerische Rundfunk.

UPDATE 7.05 Uhr - Notarzt schildert Erlebnisse

In den OVB-Heimatzeitungen hat ein Notarzt die dramatischen Szenen geschildert, die sich in den Stunden nach dem Unglück in den Zügen abgespielt haben. Er betreute drei Stunden lang unter anderem einen lebensgefährlich verletzten 17-Jährigen, der stark eingeklemmt bereits aufgeben wollte und zu ihm sagte: "Ich will nicht mehr leben, lass mich einfach sterben!"

UPDATE 6.40 Uhr - Zuspruch tut gut

Der Zuspruch von Ministerpräsident Seehofer an die vielen Rettungskräften hat der Bad Aiblinger Feuerwehrkommandant Wolfram Höfler als wichtiges Zeichen der Unterstützung gewertet. "Es ist nicht nur Wahlkampf, sondern man hat das Gefühl, es ist ehrliches Interesse und ehrlicher Wille zur Unterstützung", so Höfler gegenüber dem BR.

UPDATE 6.25 Uhr - Bergung sehr schwierig

Nach dem schweren Zugunglück mit zehn Toten in Oberbayern gehen in Bad Aibling die Bergungsarbeiten weiter. Am Mittwoch war schweres Gerät für die Bergung der Zugwracks am Unfallort eingetroffen, darunter zwei Spezialkräne. Die Aufräumarbeiten werden durch die gleichen Umstände erschwert wie die Rettung der Opfer: Die Unglücksstelle liegt in einem Waldstück an einer Hangkante, die steil zu einem Kanal abbricht, und ist nur schwer zu erreichen.

Die ersten Waggons zu bergen, dürfte vergleichsweise leicht sein. Schwieriger wird es, wenn die Kräfte zu den schwerer deformierten Teilen der Züge vordringen, die stark ineinander verkeilt sind. Hier dürfte es wohl Tage dauern, bis diese Teile über eine Spezialplattform abtransportiert werden können.

UPDATE 6.10 Uhr - Arbeiten gehen am Donnerstag weiter

Nach dem schweren Zugunglück mit zehn Toten in Bad Aibling sind die Bergungsarbeiten in der Nacht zum Donnerstag unterbrochen worden. Gegen 21 Uhr wurden die Arbeiten an der Unfallstelle für mehrere Stunden eingestellt, wie ein Bahnsprecher sagte.

Quelle: mangfall24.de

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Martin Weidner

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